Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone erwartet ein Abflauen von Sebastian Vettels derzeitiger Dominanz spätestens in der kommenden WM-Saison.

"Seine Dominanz wird zu Ende gehen, vielleicht schon 2014. Dann haben wir völlig neue Autos, neue Motoren, neue Regeln. Das ist die Chance für Ferrari und Mercedes, zu Vettel aufzuschließen. Nächstes Jahr wird nicht unbedingt der beste Rennfahrer zum Champion, sondern das beste Auto holt den Titel", sagte der 82-Jährige der "Bild-Zeitung".

Die Pfiffe gegen den dreimaligen Weltmeister sieht Ecclestone nicht als Zeichen der Abneigung gegenüber der Person Vettel.

"Die Buhrufe gehen nicht gegen Sebastians Charakter. Der ist tadellos. Die Fans pfeifen wegen Vettels Übermacht. Er lässt Fernando Alonso und Lewis Hamilton keine Chance, ist so dominant wie Senna (Ayrton Senna, d.Red.) oder Schumi (Rekordweltmeister Michael Schumacher, d. Red.) zu bestimmten Zeiten", sagte Ecclestone.

Nach seinem Sieg im Nachtrennen von Singapur am Sonntag war Vettel (Heppenheim) während der Siegerehrung zum wiederholten Mal ausgebuht worden.

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