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Vier Männer hatten dem Formel-1-Boss und seiner brasilianischen Freundin in der Nähe seines Hauptbüros in Knightsbridge aufgelauert. Wie die englische Polizeibehörde Scotland Yard berichtete, sei Ecclestone nach dem Angriff in ein Londoner Krankenhaus eingeliefert worden, welches er mittlerweile wieder verlassen hat
Bernie Ecclestone ist seit Ende der 70er Jahre an der Spitze der Formel 1. © getty

Im Kampf um den Großen Preis von Deutschland zwischen dem Nürburgring und Hockenheim hat Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mit weiteren Aussagen für Unklarheit gesorgt.

"Wir respektieren den Vertrag mit Hockenheim", sagte der 83-Jährige im Gespräch mit der "Rhein-Zeitung".

Die Strecke in der Kurpfalz besitzt einen Vertrag für die Austragung des Rennens in den Jahren 2016 und 2018.

"Wir halten die getroffenen Absprachen ein", sagte Ecclestone. Bislang findet der Deutschland-Grand-Prix im jährlichen Wechsel auf den beiden Traditions-Rennstrecken statt.

Gleichzeitig bekräftigte der Brite jedoch seinen Plan, mit der Capricorn Nürburgring GmbH (CNG) einig zu werden, die einen Fünfjahres-Vertrag für die exklusive Ausrichtung des Rennens ab 2015 anstrebt.

"Ich hoffe, dass wir handelseinig werden", sagte Ecclestone. Drei Monate nach dem Erwerb des Kurses hatte die CNG am Dienstag bereits ein grundsätzliches Übereinkommen mit Ecclestone vermeldet.

Hockenheim hatte allerdings auf seinen Vertrag gepocht, der keine Ausstiegsklausel beinhalte.

Die einzige einvernehmliche Lösung wären in diesem Fall zwei Rennen auf deutschem Boden in den Jahren 2016 und 2018, dieses Modell wirkt jedoch weiter unwahrscheinlich.

Wie "auto motor und sport" zuletzt berichtete, hat Ecclestone zudem sehr wohl die Möglichkeit, bei einem besseren Angebot aus Deutschland aus dem Vertrag auszusteigen.

Klar ist einzig, dass der Promoter wieder mehr Geld aus dem Großen Preis von Deutschland erlösen will.

Die Antrittsgebühren in der Königsklasse sind gewaltig, zuletzt war Ecclestone beiden Rennstrecken jedoch entgegengekommen. "Wir brauchen eine europäische Fahrerfeldgebühr", sagte der Engländer nun auch der "Rhein-Zeitung".

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