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Edson Braafheid erzielte gegen Union Berlin das zwischenzeitliche 3:0 © imago

Die Bayern betreiben gegen Union Berlin Wiedergutmachung für die Schmach in Mainz. Ein Niederländer sorgt für das Highlight.

Berlin - Nach dem schwächsten Saisonstart seit 43 Jahren hat Rekordmeister Bayern München neues Selbstvertrauen getankt.

Der Champions-League-Teilnehmer setzte sich in einem Testspiel beim Zweitliga-Spitzenreiter Union Berlin mit 3:1 (2:0) durch und fuhr drei Tage vor der richtungweisenden Begegnung gegen Meister VfL Wolfsburg das erhoffte Erfolgserlebnis ein.

Stürmer Ivica Olic (22.), Innenverteidiger Breno (30.) und der eingewechselte Edson Braafheid (47.) erzielten die Treffer für die Bayern in der seit Wochen mit 19.000 Zuschauern ausverkauften "Alten Försterei".

Olic will in Startelf

Der Kroate Olic empfiehl sich einmal mehr für die Startformation.

"Ich hoffe natürlich, dass ich gegen Wolfsburg von Beginn an spiele", sagte der Stürmer nach der Partie.

Für Bastian Schweinsteiger war der Auftritt gegen Union "okay, mehr aber auch nicht". Die Berlin seien kein Maßstab gewesen.

Spielerisch schwach

Spielerisch blieb das Starensemble jedoch erneut vieles schuldig und offenbarte wie beim 1:3-Gegentreffer durch Kenan Sahin (69.) Schwächen in der Defensive 93065(DIASHOW: Die Baustellen des FC Bayern).

Beim Bundesligisten blieb Superstar Franck Ribery, der sich mit Einzeltraining auf einen Kurzeinsatz gegen Wolfsburg (Sa., ab 18 Uhr LIVE) vorbereitete (Ein "Zehner" und viele Absagen), ebenso zu Hause wie Luca Toni (Aufbautraining) und die verletzten Martin Demichelis (Bänderriss) und Mark van Bommel (Zehenbruch).

Union spielt frech auf

Union lief mit dem Spruch "frei!" auf der Trikot-Brust auf, da sich der Klub am Montag von seinem dubiosen Sponsor ISP wegen der Stasivergangenheit von dessen ehemaligen Aufsichtsratschefs Jürgen Czilinsky getrennt hatte.

Der Zweitliga-Aufsteiger schien von diesem Chaos unbeeindruckt und spielte gegen den Favoriten frech auf.

Beim Schuss von Björn Brunnemann verhinderte zunächst Bayern-Torhüter Jörg Butt eine frühe Union-Führung (7.), sieben Minuten später scheiterte der agile Sahin nur knapp.

Bayern übernimmt die Kontrolle

Mit zunehmender Spieldauer übernahm München jedoch die Kontrolle im Spiel, ohne dabei zu glänzen.

Möglich machte das Spiel die Münchner Brauerei "Paulaner" zu ihrem 375-jährigen Bestehen. Bereits im Jahr 2004 waren die Bayern zu einem Benefizspiel in die "Alte Försterei" gekommen, nachdem Union kurz vor dem finanziellen K.o. gestanden hatte.

Damals wie heute flossen etwa 100.000 Euro in die Kasse der Berliner.

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