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Lukas Podolski wechselte im Sommer 2006 aus Köln nach München © getty

In Lukas Podolskis Vertrag soll eine Art Vorverkaufsrecht stehen.

München - Lukas Podolski und der 1. FC Köln - das war, ist und bleibt eine besondere Beziehung.

Schon seit längerem wird immer wieder über eine Rückkehr des Stürmers von Bayern München in die Domstadt spekuliert.

Der Kölner Trainer Christoph Daum und Manager Michael Meier zeigten sich bezüglich eines möglichen Wechsels nicht abgeneigt.

Zwischenzeitlich wurde sogar der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher mit der Rückholaktion des Nationalspielers in Verbindung gebracht.

Nun sorgt eine angebliche "Köln-Klausel" im Vertrag Podolskis für Aufregung.

Die Kölner und Podolski sollen sich beim Transfer zum Rekordmeister eine Art Rückkaufrecht zusichern haben lassen, wie die "Bild" berichtet.

Sollten die Bayern ein Angebot für Podolski bekommen, müsste zunächst der FC informiert werden. Bei einem gleichwertigen Angebot der Kölner müssten die Bayern den 23-jährigen dann an den FC verkaufen.

Ein nicht genannter "Offizieller" des 1. FC Köln bestätigte die Klausel gegenüber der "Bild".

"Dann nur nach Köln"

"Wenn ich hier nicht mehr gebraucht werde und man mich abgeben will, dann nur nach Köln", soll Podolski Daum zu Folge kürzlich gesagt haben.

Sollte es wirklich eine "Köln-Klausel" im Vertrag Podolskis geben, würden die Chancen auf eine Rückkehr steigen. Auch der "kicker" berichtet von einem Vorverkaufsrecht Podolskis an die Kölner.

Ablöse günstiger für den FC?

Angeblich soll der FC zudem 30 Prozent der Ablöse bei einem Weiterverkauf des Stürmers an einen anderen Verein erhalten.

Sollten beide Klauseln für die Kölner in Verbindung gelten, wäre Podolski, der in München einen Vertrag bis 2010 hat, leichter finanzierbar für den Aufsteiger.

Der Stürmer hat Gespräche mit Verantwortlichen des FC Bayern angekündigt, wenn er aus dem Urlaub zurückkehrt.

Es bleibt also spannend. In Köln darf weiter geträumt werden.

Christian Stüwe

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