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Reinhard Rauball ist seit August 2007 Ligapräsident © getty

Der Tod von Nationalkeeper Rober Enke löst in ganz Fußball-Deutschland tiefe Bestürzung aus. Sport1.de hat die Reaktionen.

Theo Zwanziger (Präsident des Deutschen Fußball-Bundes): "Wir sind fassungslos und voller Trauer. Unser ganzes Mitgefühl gilt der Frau von Robert Enke und seiner Familie."

Dr. Reinhard Rauball (Ligapräsident): "Wir sind erschüttert über den tragischen Tod von Robert Enke. Er war ein herausragender Sportsmann und ein besonderer Mensch. Wir denken in dieser schweren Zeit an seine Familie und wünschen ihr viel Kraft, um diese schwierige Situation zu bewältigen."

Jörg Neblung (Berater): "Ich kann bestätigen, dass es sich um Selbstmord handelte. Robert hat sich um kurz vor sechs Uhr das Leben genommen. Alles Weitere werden wir am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Hannover mitteilen."

Franz Beckenbauer (Präsident FC Bayern): "Ich bin unendlich traurig. Wenn man eine solche Nachricht bekommt, werden alle anderen Probleme ganz klein."

Joseph S. Blatter (FIFA-Präsident): "Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Frau und der Familie von Robert Enke, und wir wünschen ihnen die Kraft, den Schmerz ertragen zu vermögen."

Thomas Bach (DOSB-Präsident): "Tief bestürzt haben wir vom Tod Robert Enkes erfahren. Mit ihm hat der Sport eine echte Persönlichkeit verloren. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei seiner Frau und seiner Tochter. Ihnen gehört unser tief empfundenes Beileid."

Michael Ballack (Nationalmannschaftskapitän): "Ich bin fassungslos. Mir fehlen die Worte."

Oliver Bierhoff (Manager der Nationalmannschaft): "Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte."

Jörg Schmadtke (Sportdirektor Hannover 96): "Ich bin derzeit nicht in der Lage, mich genauer zu äußern. Es ist schlimm."

Martin Kind (Präsident von Hannover 96): "Robert war ein liebenswürdiger, offener und bescheidener Mensch. Er war der Sympathieträger von Hannover 96, an ihm hat sich die Mannschaft orientiert. "

Claus Reitmaier (Torwarttrainer beim Hamburger SV): "Ich habe Robert noch am Sonntag nach dem Spiel zwischen dem HSV und Hannover 96 in den Arm genommen. Ich habe ihn gefragt, ob es ihm wieder besser gehe. Er sagte ja, ja, ja. Wo genau die Probleme lagen, wusste ich nicht. Im Fußball war er ja sehr erfolgreich."

Kevin Kuranyi (Schalke-Stürmer): "Das kann und darf nicht wahr sein. Robert war so ein toller Mensch. Ich weiß nicht, wie ich es meiner Frau sagen soll. Sie ist sehr gut mit Roberts Frau befreundet. Ich fühle mit seiner Familie."

David Jarolim (HSV-Mittelfeldspieler): Ich kann kaum atmen vor Trauer. Eine echte Tragödie. Ich kann es kaum glauben. Erst stirbt seine kleine Tochter und jetzt das. Ich bin entsetzt."

Zvjezdan Misimovic (Wolfsburg-Mittelfeldspieler): "Das ist eine schreckliche Nachricht. Robert war zwar immer irgendwie distanziert, aber er hat dabei einen stabilen Eindruck gemacht. Bestimmt hat ihn der frühe Tod der Tochter mehr mitgenommen, als wir alle dachten."

Ewald Lienen (Ex-Trainer von Enke, jetzt 1860 München): "Das ist unvorstellbar. Ich habe bereits mit Weggefährten und Teamkollegen wie Steven Cherundolo, Michael Tarnat und Hanno Balitsch gesprochen. Für uns alle ist es ein unfassbarer Schlag, den wir kaum in Worte fassen können. Dass er in so einer Situation war, so etwas ins Auge fassen konnte, tut mir unendlich leid und unendlich weh."

Rainer Bonhof (Ex-Trainer von Enke bei Borussia Mönchengladbach): "Das ist eine schockierende Nachricht, mir fehlen die Worte."

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt und Vorstandsmitglied der Deutschen Fußball Liga): "Mir fehlen die Worte, ich bin total schockiert. Da wird einem klar, wie unbedeutend die Scharmützel in der aufgeblasenen Bundesliga sind."

Michael Vesper (Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB): "Ich bin erschüttert. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie. Das ist eine Tragödie."

Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen): "Deutschland verliert einen Ausnahmesportler und einen sensiblen Menschen, der für viele ein Vorbild war. Wir trauern um ihn."

Rainer Brüderle (Bundeswirtschaftsminister/FDP): "Mich bedrückt es sehr, dass weder seine Sportkameraden noch Trainer gemerkt haben, was in einem Menschen vorgeht, der seine Tochter verliert. Das spricht dafür, dass selbst in so einem Team, wo jeder für den anderen dasein sollte, es menschlich offenbar nicht ganz so ist, wie es sein soll."

Thomas de Maiziere (Bundesinnenminister/CDU): "Hannover 96 und der gesamte Fußballsport haben einen großartigen Sportler verloren. Unsere Gedanken sind bei Frau Enke und der Familie."

Margot Käßmann (Landesbischöfin Hannover): "Er war ein solcher Sympathieträger! Uns alle hat gerührt, wie er mit seiner kleinen kranken Tochter und ihrem Tod umgegangen ist. Wir werden Robert Enke vermissen in Hannover."

Jose Mourinho (Enkes Ex-Trainer bei Benfica Lissabon): "Ich bin geschockt. Die Nachricht hat mich erschüttert. Ich erinnere mich an seine Ausgeglichenheit, sein sympathisches Auftreten, sein professionelles Verhalten und seine soziale Sensibilität."

Gianluca Zambrotta (Weltmeister/Italien): "Wer in großen Klubs spielt, spürt immer den Druck. Wir sind keine Superhelden, wir haben Schwächen wie jeder andere Mensch."

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