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Michael Kempter dübitierte mit 18 Jahren als Schiedsrichter in der 2. Bundesliga © getty

Kempter muss wegen seiner Amerell-Email, in der er sich negativ über die Bayern geäußert hatte, mit keinen Konsequenzen rechnen.

Frankfurt/Main - Der Kontrollausschuss des DFB hat das Ermittlungsverfahren gegen Schiedsrichter Michael Kempter eingestellt. 212298(DIASHOW: Theo Zwanzigers Karriere)

Anlass des Verfahrens war eine offensichtlich von Kempter stammende E-Mail an den ehemaligen Schiedsrichterbeobachter Manfred Amerell, in der er sich negativ über Rekordmeister Bayern München geäußert hatte.

"Es handelt sich hierbei um keinen sportrechtlich relevanten Sachverhalt, da die Äußerungen im rein privaten und vertraulichen Rahmen gemacht wurden und nicht damit gerechnet werden konnte, dass diese in die Öffentlichkeit gelangen würden", sagte der Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner.

Kempter absolviert Leistungstest

Laut Amerell soll Kempter ihm vor der 0:2-Niederlage der Bayern in der Champions League am 11. April 2007 gegen den AC Mailand eine E-Mail geschrieben haben, in der es heißt: "Hoffentlich fliegen die Bayern gleich raus, dann können wir anstoßen."

Kempter hatte bereits in der vergangenen Woche den Münchner Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge und Vorstandsmitglied Karl Hopfner bei einem Gespräch um Entschuldigung gebeten. Die Bayern nahmen die Entschuldigung an.

Zudem gab der DFB bekannt, dass Kempter nach seiner rund zweimonatigen Pause in der kommenden Woche einen Leistungstest absolvieren wird.

Danach wird entschieden, wann er wieder als Schiedsrichter eingesetzt werden soll.

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