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Per Doppelschlag sorgte Nationalspielerin Simone Laudehr (l.) für die Vorentscheidung © imago

Bei ihrem UEFA-Cup-Debüt ziehen die Kickerinnen vom FCR Duisburg gleich ins Viertelfinale ein. Frankfurt wahrt seine Chance.

Naftochimik - Die Fußballerinnen vom deutschen Vizemeister FCR Duisburg haben bei ihrem Debüt im UEFA-Cup gleich das Viertelfinale erreicht.

Nach ihrem 5:1-Auftaktsieg gegen das gastgebende Team von WFC Naftochimik Kalus/Ukraine landeten die Duisburgerinnen auch in ihrem zweiten Spiel des Qualifikations-Turniers einen klaren Erfolg.

Der FCR setzte sich am Sonntag 5:0 (3:0) gegen UD Levante/Spanien durch und ist damit nicht mehr von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen.

Grings und Laudehr mit Doppelpack

Torjägerin Inka Grings (4., 8.), Nationalspielerin Simone Laudehr (24., 64.) und Charline Hartmann (80.) erzielten die Treffer gegen die Spanierinnen.

Am Dienstag treffen die Duisburgerinnen in der abschließenden Partie auf den dänischen Meister Bröndby IF.

Da auch die Däninnen ihre ersten beiden Spiele gewinnen konnten, geht es in der Begegnung nicht mehr um das Weiterkommen, sondern nur noch um den Gruppensieg.

Frankfurt wahrt Viertelfinal-Chance

Auch Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt steht vor dem Einzug ins Viertelfinale.

Nach dem Fehlstart gegen den russischen Meister Swesda Perm (0:1) bezwang die Mannschaft von Trainer Günter Wegmann am Samstag Norwegens Meister Roa Idrettslag beim Turnier in Oslo 3: 1 (3:0).

Der Triplegewinner muss nun am Dienstag gegen den krassen Außenseiter Glasgow City gewinnen, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Edeljoker Schatton sorgt für Vorentscheidung

Die dreimalige Weltfußballerin Birgit Prinz brachte die stark ersatzgeschwächten Frankfurterinnen gegen die Norwegerinnen in Führung (20.).

Zwei Tore der als Reaktion auf die Personalmisere eingeflogenen Sarah Schatton (26./40.) sorgten bereits vor der Pause für die Vorentscheidung. Das Tor für Roa gelang Marie Knutsen (77.).

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