Acht Nationalspieler, 45 Minuten Zeit: Das sind die Regeln beim Treffen mit den Granden des DFB. Die Dates sind ziemlich begehrt.

Ein letztes Mal hat uns der Security-Mann, der ein wenig aussieht wie der dicke Bruder von George Clooney, am Mittwoch Einlass gewährt in den Hochsicherheitstrakt namens DFB-Quartier.

Und diesmal war nicht das alte Bahnhofsgebäude weit entfernt vom eigentlichen Hotelgebäude des noblen "Rocco Forte Verdura" im sizilianischen Sciacca Endstation.

Mit einem DFB-Bus ging es stattdessen ins Allerheiligste, das Fitnesscenter der deutschen Nationalmannschaft.

Was dann kam, erinnerte allerdings mehr an ein Speed Dating als an den angekündigten Medientag mit den WM-Kandidaten.

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Um kurz vor 13 Uhr schritten die (fußballerischen) Grazien kollektiv die große Treppe herab und platzierten sich an den mit ihren Namensschildern beschrifteten Tischen.

Nun ging es zu wie beim Buhlen um die schönsten Bräute: Das Treiben bei den interessantesten Spielern glich eher der Reise nach Jerusalem, wer zuletzt kam, musste stehend zuhören.

Und das waren bei den begehrten Jerome Boateng, Sami Khedira, Lukas Podolski und Manuel Neuer nicht wenige Journalisten.

Andere dagegen wie Andreas Beck, Marko Marin, Dennis Aogo oder Serdar Tasci schauten dem hektischen Treiben eher unbeteiligt zu, denn bei ihnen blieben fast alle Plätze frei.

Ein wenig änderte sich das aber im Laufe der Zeit, denn in den 45 Minuten Gesprächszeit wollten die Journalisten natürlich möglichst viele Dates klarmachen.

Dann beendeten die Oberaufseher, die DFB-Pressesprecher Harald Stenger und Uli Voigt, das nette Kennenlernen.

Die Grazien zogen über die Treppe ab in ihre schöne Welt, die Journalisten verließen das Geländer zum letzten Mal. Ganz zur Freude von George Clooneys dickem Bruder.

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