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Die Aachener Spieler präsentieren den Fans den Derby Cup © getty

Die Alemannia hat den Derby Cup gewonnen und dabei auch Leverkusen hinter sich gelassen. Im Finale schlägt das Team Bayer mit 2:0.

Aachen - Alemannia Aachen hat im heimischen Stadion den Derby Cup gewonnen und dabei auch Bundesligist Bayer Leverkusen hinter sich gelassen.

Die Aachener bezwangen zunächst den Liga-Rivalen Fortuna Düsseldorf mit 1:0, dann die ohne die Nationalspieler Michael Ballack, Rene Adler und Simon Rolfes angetretenen Leverkusener mit 2:0. Bayer hatte sich zwischenzeitlich mit 2:1 gegen Düsseldorf durchgesetzt.

Die Spiele dauerten 1x45 Minuten.

Babacar Gueye (2.) und Alper Uludag (35.) sicherten der Alemannia zum Abschluss den Erfolg gegen Leverkusen und Turniersieg.

"Es hat Spaß gemacht am Tivoli. Leverkusen schlägt man nicht alle Tage", freute sich Aachens Trainer Peter Hyballa bei SPORT1: "Aber wir werden jetzt nicht durchdrehen. Es war letztlich nur die Generalprobe für das anstehende Pokalspiel."

Aachens Pokalschrank zu klein?

Der große Pokal bereitet der Alemannia aber offenbar Probleme.

"Ich habe gehört, dass die Vitrine zu klein ist", bemerkte Hyballa augenzwinkernd: "Mal sehen, ob wir jetzt noch den Schreiner bestellen müssen."

Heynckes lobt den Gegner

Das Fazit von Leverkusens Trainer Jupp Heynckes fiel durchwachsen aus.

"Ich denke, wir haben zwei Gesichter gezeigt", sagte Heynckes zu SPORT1.

"Gegen Fortuna haben wir exzellenten Fußball gespielt und den Gegner beherrscht. Im zweiten Spiel war die Alemannia sehr aggressiv, lauffreudig und kompakt. Da haben wir keine Chance gehabt", erklärte der Trainer.

Bayer dreht Rückstand gegen Düsseldorf

Bayer hatte gegen die Fortuna einen Rückstand durch das Tor von Patrick Zoundi (22.) durch Renato Augusto (38.) und Patrick Helmes (44.) kurz vor Schluss noch gedreht.

Düsseldorfs Marco Christ hatte einen Elfmeter an den Pfosten geschossen (3.). 209112(DIASHOW: Bundesliga-Wechselbörse)

Tiago fliegt vom Platz

Aachens Siegtor gegen Düsseldorf hatte der erst kürzlich verpflichtete Ex-Frankfurter Juvhel Tsoumou erzielt (14.).

Die Fortuna beendete das Spiel nach einer Gelb-Roten Karte gegen Tiago in Unterzahl.

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