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Jens Lehmann (l.) spielt seit März 2011 wieder für Arsenal London © imago

Jens Lehmann zerrt den Bremer Keeper vor Gericht und will wegen dessen Beleidigungen einen fünfstelligen Betrag Schmerzensgeld.

München - Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann führt einen Kleinkrieg gegen Tim Wiese.

Nun hat er den Schlussmann von Werder Bremen auf 20.000 Euro Schmerzensgeld verklagt.

Der aktuell wieder beim FC Arsenal aktive Lehmann reagiert damit auf eine Äußerung von Wiese nach dem Champions-League-Spiel der Bremer gegen Tottenham Hotspur am 14. September 2010.

Die Klage von Lehmann wird am Donnerstag vor dem Münchner Landgericht II verhandelt. Das bestätigte Landgerichts-Sprecherin Andrea Pentenrieder.

Experte Lehmann kritisiert

Lehmann hatte als Experte des Pay-TV-Senders "Sky" den Streit zunächst sogar angezettelt.

"Wenn er einen Schritt rausgeht, kann er den Ball abfangen. Er hätte sich nicht an den Pfosten klammern, sondern mutiger rausgehen sollen."

Er könne es "auf jeden Fall besser machen", hatte Lehmann seinen Erzfeind nach einem Gegentor gegen Tottenham kritisiert.

Retourkutsche von Wiese

Daraufhin hatte sich Wiese folgenden verbalen Ausrutscher erlaubt.

"Der Lehmann soll in die Muppet Show gehen. Der Mann gehört auf die Couch. Vielleicht wird ihm da geholfen. Einweisen - am besten in die Geschlossene!", hatte Nationaltorwart Wiese gepoltert.

Lehmann sieht darin eine schwerwiegende Verletzung seines Persönlichkeitsrechts und klagt deshalb vor dem Landgericht.

Offenbar ist aber ein persönliches Erscheinen der beiden Streithähne vor Gericht zunächst nicht erforderlich.

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