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Kevin Scheidhauer (l.) traf dreimal für den VfL, Nils Rattke einmal für den FCK © getty

Wolfsburg nutzt den Heimvorteil und ist Deutscher A-Junioren-Meister. Kevin Scheidhauer erzielt im Finale drei Treffer gegen den FCK.

Von Christian Akber-Sade

Wolfsburg - Die A-Junioren des VfL Wolfsburg haben die Deutsche Meisterschaft gewonnen.

Im Finale im Wolfsburger Stadion am Elsterweg setzte sich das Team von Trainer Stephan Schmidt mit 4:2 (1:0) gegen den Nachwuchs des 1. FC Kaiserslautern durch.

Mit drei Toren avancierte Stürmer Kevin Scheidhauer zum Matchwinner.

"Haben verdient gewonnen"

"Es ist unglaublich gelaufen für uns. Ich freue mich für die Mannschaft und auch für mich für meine drei Tore", zeigte sich Scheidhauer im SPORT1-Interview zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Heute waren wir besser und haben verdient gewonnen."

Der Sieg bedeutet für die "jungen Wölfe" den ersten Titel in der A-Junioren-Bundesliga überhaupt. Die "Roten Teufel" verpassten es hingegen, sich die Meisterschaft zum zweiten Mal nach 1992 zu sichern.

Torwartfehler vor dem 2:0

Der VfL übernahm vor 7.150 Zuschauern früh die Initiative und wurde bereits in der elften Minute belohnt.

Kevin Scheidhauer brachte die Wolfsburger nach einer Flanke von Florian Hartherz per Flugkopfball in Führung. Dabei blieb es bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Wolfsburg stellte die Lauterer Hintermannschaft immer wieder vor Probleme.

In der 55. Minute folgte daraus das 2:0 für die Niedersachsen. FCK-Keeper Chris Keilmann verschätzte sich bei einem langen Ball völlig und Kevin Scheidhauer schob den Ball aus 15 Metern ins leere Tor ein.

Gogia sorgt für Entscheidung

Kaiserslautern gelang zwischenzeitlich durch Nils Rattke (59.) der Anschlusstreffer, doch Scheidhauer stellte mit seinem dritten Streich in der 72. Minute den alten Abstand wieder her.

Nur eine Minute später konnte Jan-Lucas Dorow für die Pfälzer erneut verkürzen, ehe der in der kommenden Saison an den FC Augsburg ausgeliehene Akaki Gogia mit einem sehenswerten Schuss aus 18 Metern für die Entscheidung sorgte (316092DIASHOW: Die Wechselbörse).

Bescheidener Matchwinner

Jungnationalspieler Scheidhauer hat nach seinen drei Treffern im Finale in der abgelaufenen Saison insgesamt 23 Tore erzielt und mit starken Leistungen auch bei Profi-Trainer Felix Magath auf sich aufmerksam gemacht.

Der 19-Jährige hat einen Profivertrag beim VfL unterschrieben, bleibt aber bescheiden: "Ich freue mich natürlich über den Vertrag. Ich versuche alles mitzunehmen und im Training von den besseren Spielern zu lernen. Was dann dabei herauskommt, werden wir sehen."

Einen Freifahrtschein wird es aber auch für das große Sturmtalent bei Magath nicht geben.

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