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Auch in der Nationalmannschaft geht es für den Mittelfeldspieler bergauf. Unter Joachim Löw erkämpt er sich einen Stammplatz
Hitzlsperger (v.) spielte 52 Mal für das DFB-Team © getty

Der Ex-Nationalspieler hört auf die Signale seines lädierten Körpers und gibt mit nur 31 Jahren das Ende seiner Karriere bekannt.

München - Der frühere Nationalspieler Thomas Hitzlsperger beendet verletzungsgeplagt im Alter von nur 31 Jahren seine Karriere.

"Seit ein paar Tagen bin ich sicher: Ich spiele jetzt nicht mehr", sagte Hitzlsperger der "Süddeutschen Zeitung".

Verletzungen und Vereinswechsel geben Ausschlag

Die Entscheidung für seinen Rücktritt sei Folge "eines Prozesses mit vielen Vereinswechseln und einigen Verletzungen".

Sein Körper habe "die entsprechenden Signale" gesendet, er hänge "jetzt auch nicht so zäh am Profi-Beruf, dass ich sagen würde: Ich reize es aus bis zum Letzten."

Hitzlsperger hat sich bewusst für einen leisen Abschied entschieden, wie es zuvor seine Weggefährten Christoph Metzelder und Tim Borowski getan hatten.

"Und das ist ja auch ein Statement: Hey, wir sind gar nicht so wichtig", sagte der schussgewaltige Mittelfeldspieler, der in England "Hitz the Hammer" genannt wurde.

Everton als letzte Station

Es gebe im Fußball "genügend Menschen, die selbst ihr größter Fan sind, und da kann man ruhig mal deutlich machen: Ich bin kein überzeugter Selbstbewunderer."

Hitzlsperger, 52-maliger Nationalspieler (6 Tore, letzter Einsatz im August 2010 gegen Dänemark) sowie 2006 WM-Dritter und 2008 Vize-Europameister mit dem DFB-Team, hatte bis zum Juli beim englischen Premier-League-Klub FC Everton unter Vertrag gestanden, seitdem war er vereinslos.

Sein größter Erfolg auf Klubebene bleibt die deutsche Meisterschaft mit dem VfB Stuttgart 2007, in der Bundesliga spielte er zudem für den VfL Wolfsburg.

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