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Der Amerikaner Matthew Taylor erzielte zwei Tore für Koblenz © imago

Das Team von Uwe Rapolder schafft einen wichtigen Sieg über 1860 München. Das späte Anstürmen der "Löwen" wird nicht belohnt.

Koblenz - Die TuS Koblenz hat sich mit dem ersten Sieg nach drei Spielen ohne dreifachen Punktgewinn Luft im Abstiegskampf der Zweiten Liga verschafft.

Die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder bezwang 1860 München 3:2 (2:0) und verlängerte die Negativserie der Löwen auf vier Spiele ohne Sieg.

Besonders pikant: Der Coach der Koblenzer wurde bei den Löwen bereits als Nachfolger von Trainer Uwe Wolf gehandelt.

Rapolder bestätigte zwar Kontakt zu den Münchenern gehabt zu haben, allerdings in der Vergangenheit. "Ich habe einen Vertrag bis 2011", betonte er, die Sechziger seien derzeit für ihn kein Thema.

Gegenüber Wolf war die Debatte um seine Person offensichtlich Leid: "An der Diskussion beteilige ich micht nicht mehr. Ich mache hier meinen Job, über meine Zukunft müssen andere Leute entscheiden."

Doppelpack von Taylor

Darko Maletic (4.) und Matthew Taylor (32./66.) trafen für die TuS, Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth (54.) und Mathieu Beda (67.) für 1860.

Vor 10.991 Zuschauern im Stadion Oberwerth war Koblenz von Beginn an bemüht, die zuletzt eher mäßigen Auftritte vergessen zu machen. Dem gefälligen Koblenzer Kombinationsspiel hatten die Gäste zunächst wenig entgegenzusetzen.

Maletic und Taylor treffen

Maletic traf nach Vorarbeit von Manuel Hartmann mit links, Taylor war bei seinem ersten Treffer nach einer Ecke von Marko Lomic erfolgreich.

Kurz zuvor verlor 1860 Torhüter Michael Hofmann, der sich bei einer Faustabwehr verletzte und ausgewechselt werden musste.

Für ihn kam Philipp Tschauner. Auch die TuS musste einen Ausfall verkraften, Maletic musste ebenfalls vor der Pause raus.

Lauth sehr aktiv

Lauth traf Sekunden vor dem Seitenwechsel den Pfosten.

Lauth war es auch, der den Löwen zu Beginn der zweiten Hälfte Hoffnung machte, als er sein zwölftes Saisontor erzielte. Und auch nach dem zweiten Treffer Taylors, dem siebten in dieser Saison, gab sich der Meister von 1966 nicht auf - und kam durch das Kopfballtor von Beda wieder heran.

Bei Koblenz überzeugten vor allem Lomic und Taylor, bei den Löwen Beda und Lauth.

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