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Nach dem klaren Sieg ließen die Spieler ihrer Freide freien Lauf © getty

Im Duell mit Tabellennachbar Velbert gelingt Fortuna Köln ein wichtiger Sieg. Der Trainer des Gegners verliert die Nerven.

Köln - Die wichtigste Erkenntnis nach dem 4:0-Auswärtssieg in Velbert war für Trainer Matthias Mink klar: "Man hat gesehen, dass da eine Mannschaft auf dem Feld gestanden hat, wo einer für den anderen gekämpft hat!".

Genau diese mannschaftliche Geschlossenheit war es, die an diesem Sonntag den Unterschied ausmachte.

Obwohl das Team, aufgrund von Verletzungen, wieder einmal umgestellt werden musste, war schon nach wenigen Minuten klar, dass heute nur die Fortuna als Sieger vom Platz gehen konnte.

Erste Gelegenheit genutzt

Entschlossen wurde in den Zweikämpfen zu Werke gegangen und um jeden Meter Boden gekämpft.

Den Gastgebern gelang nicht viel, nach vier Heimpleiten in Folge wirkten sie dementsprechend verunsichert. Ganz anders die Fortuna.

Schnell und geradlinig wurde nach vorn gespielt und die Torchancen effektiv genutzt. Gleich die erste Gelegenheit nutzte Stephan Glaser zum eohlverdienten Führungstor (8.).

Der agile Abdelkader Maouel hatte von der linken Seite an die Strafraumgrenze geflankt, wo der Kapitän kurz den Ball stoppte und unhaltbar ins linke Tordreieck schoss.

(DATENCENTER: Die NRW-Liga)

Ende erzielt siebtes Saisontor

Der Velberter Schlussmann Pascal Kurz hatte da nicht den Hauch einer Abwehrchance.

Nur sechs Minuten später war es wieder Stephan Glaser, der im Mittelpunkt stand, nachdem ihn Tobias Winterpacht im Strafraum von den Beinen geholt hatte.

Alexander Ende verwandelte den fälligen Foulelfmeter gewohnt sicher und erzielte seinen siebten Saisontreffer.

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Lesniak muss auf die Tribüne

Noch vor der Pause fiel dann der dritte und vorentscheidende Treffer. Abdelkader Maouel nutzte eine Konterchance in überzeugender Weise.

Marek Lesniak, der Trainer der Velberter, wurde direkt danach vom Schiedsrichtergespann auf die Tribüne verbannt. Zu lautstark hatte er sich über eine vermeintliche Abseitsstellung aufgeregt.

Drei Schüsse, drei Tore: so effektiv war die Fortuna in dieser Saison noch nicht gewesen.

Gelb-Rot für Ende

Nach der Halbzeit dominierte die Fortuna weiterhin das Spielgeschehen und ließ sich auch nicht durch den Platzverweis wegen wiederholtem Foulspiel von Alexander Ende (53.) aus der Ruhe bringen.

Und im Gegensatz zu dem Unentschieden am gleichen Ort von vor einem Jahr, spielte die Fortuna weiter nach vorn.

Kruth setzt den Schlusspunkt

Mittelstürmer Kevin Kruth gelang in Unterzahl sogar noch das 4:0 und die endgültige Entscheidung.

Eine Randnotiz war es dann nur noch, dass auch der Velberter Youssef Yesilmen, nach einem groben Foulspiel, auch vorzeitg den Platz verlassen musste.

Abdelkader Maouel war nachher natürlich glücklich: "Das war ein richtig gutes Spiel unserer Mannschaft. Ich bin natürlich auch mit meiner Leistung zufrieden. Wichtig ist jetzt, dass uns gegen Kleve endlich der erste Heimsieg gelingt."

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