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Fortuna gewinnt gegen Sprockhövel beide Partien der Saison ©

Gegen Sprockhövel setzt Köln die Heimserie fort. Nach einem Rückstand landet das Team von Matthias Mink den nächsten "Dreier" .

Köln - Die Serie ist beeindruckend: gegen die TSG Sprockhövel gelang - mit einem umkämpften 2:1-Erfolg - der vierte Heimsieg in Folge, aber nicht nur das.

In den letzten neun NRW-Liga-Spielen holte das Team von Trainer Matthias Mink 20 Punkte. Der Lohn ist der Sprung auf Tabellenplatz vier der NRW-Liga. (DATENCENTER: NRW-Liga)

Klare Marschroute

Aber der Reihe nach. Angetreten in der gleichen Aufstellung wie beim Heimpiel zuvor, versuchte die Fortuna gegen den Tabellenletzten vom Anpfiff weg deutlich zu machen, dass sie gewillt war, die Punkte im Südstadion zu behalten.

Ende fast mit der Führung

Schon in der sechsten Spielminute hätte Alexander Ende fast sein 10. Saisontor erzielt. Ein Eckball von Benjamin Venekamp rauschte halbhoch durch die gesamte Gästeabwehr, doch war der Mittelfeldspieler am langen Pfosten etwas zu überrascht und konnte den Ball nicht mehr, per Kopf, im Tor unterbringen. (Hier bei deinfussballclub anmelden!)

Überraschende Gästeführung

Wenige Minuten später fiel dann die - zu diesem Zeitpunkt - völlig überraschende Führung der Gäste. Serdar Demirel schloss einen blitzsauberen Konter mit einem überlegten Flachschuss ab (9.).

Die Fortuna zeigte sich aber wenig geschockt und spielte weiter druckvoll nach vorn. Insbesondere Tevfik Furucu und Benjamin Venekamp, die beiden Außenverteidiger, schalteten sich immer wieder gut ins Angriffsspiel ein und sorgten für Unruhe in der Abwehr der Sprockhöveler.

Die nächste Chance für die Fortuna hatte Cengiz Can, der einen weiten Ball von Alexander Ende in den Strafraum direkt annahm und auf den kurzen Pfosten zielte. Torhüter Patrick Knieps konnte da den Ausgleich soeben noch verhindern.

Kruth verpasst

In der 32. Spielminute war es dann Kevin Kruth, der den Ausgleich hätte erzielen können. Einen schönen Querpass von Abdelkader Maouel schob er aus 12 m am linken Pfosten vorbei. Da hätte der Gästekeeper keine Chance gehabt. So musste es dann der Fortuna-Kapitän richten.

Doppelschlag vor der Pause

In der 40. Spielminute versuchte er es einfach mal aus der Distanz und hatte auch das nötige Glück, dass sein Schuss noch leicht abgefälscht wurde. Der Ball senkte sich hinter Torwart Patrick Knieps ins Tor. Und noch vor dem Halbzeitpfiff gelang der Fortuna sogar die Führung.

Tevifk Furucu suchte und fand mit seinem langen Pass Cengiz Can. Der stürmte in seiner unnachahmlichen Art in den Gästestrafraum, setzte sich prima gegen seinen Gegenspieler durch und traf in den linken Torwinkel. Mit einer verdienten Führung ging es in die Kabine.

Fortuna Mann im Hause

Unverändert startete die Fortuna in die zweite Spielhälfte. Das Spielgeschehen änderte sich nicht. Die Fortuna bestimmte das Geschehen auf dem Platz, die Sprockhöveler lauerten auf Konter. Große Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten nicht mehr.

Die größte hatte Kevin Kruth in der 77. Minute, doch sein Schuss von der Strafraumkante stellte für den Torwart der Gäste kein Problem dar.

Mink erfreut

So stand nach dem letzten Schlusspfiff im Kölner Südstadion in diesem Jahr ein verdienter, wenn auch nicht glanzvoller, Heimsieg fest, über den sich auch Trainer Matthias Mink freute: "In der ersten Halbzeit haben wir wirklich gut gespielt und sind verdient in Führung gegangen. Die zweite Halbzeit war dann nicht mehr ganz so ansehnlich - das hatte aber auch sicher mit dem tiefen Boden zu tun, der immer schwieriger zu bespielen war. Natürlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden und können jetzt selbstbewußsst nach Speldorf fahren!"

Fortuna Köln - TSG Sprockhövel 2:1 (2:1)

Fortuna Köln: Möllering, Venekamp, Schroden, Marten, Furucu, Maouel (75. Schwarz), Dahmani (85. Beckers), Ende, Glaser, Kruth (82. Jagusch), Can.

TSG Sprockhövel: Knieps, Winczura (82. P. Preissing), R. Meister, Paulsen, Chatsiioannidis, A. Meister, Greitemann, Preissing, Balaika, Peterson (69. Hajra), Demirel (75. Ginczek)

Tore: 0:1 Serdar Demirel (9.), 1:1 Stephan Glaser (40.), 2:1 Cengiz Can (44.)

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