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Auch für Fortuna-Kapitän Stephan Glaser war das Tor wie vernagelt © getty

Fortuna Köln kommt beim SV Bergisch-Gladbach nicht über ein mageres Unentschieden hinaus. Torchancen gab es aber reichlich.

München - Zufrieden war man bei der Fortuna hinterher nicht so richtig.

Obwohl das Team, rund um Kapitän Stephan Glaser, weiterhin ungeschlagen bleibt und jetzt seit sechs Spielen nicht mehr verloren und in den letzten zwölf Ligaspielen 25 Punkte gesammelt hat. (DATENCENTER: NRW-Liga)

"Natürlich hätten wir hier drei Punkte mitgenommen, aber die Gladbacher haben es uns nicht leicht gemacht.

In der ersten Halbzeit waren wir die etwas bessere Mannschaft, in der zweiten die Gladbacher, deshalb ist das Unentschieden gerechtfertigt", konstatierte Trainer Matthias Mink hinterher.

Fortuna mit der ersten Chance

Die Fortuna, angetreten mit Einmannsturm Cengiz Can, hatte die erste Chance des Spiels.

Nach einem gefühlvollen Pass von Alexander Ende kam Stephan Glaser im Strafraum zum Schuss, wurde jedoch von einem Bergisch-Gladbacher Abwehrspieler so behindert, dass der Ball nur eine Ecke einbrachte.

Diese wurde von Abdelkader Maouel flach vors Tor von Sven Forsbach gespielt und klatschte sogar gegen den linken Außenpfosten (23.).

Wenig später war es dann Cengiz Can, der in den letzten beiden Spielen zuvor vier Tore erzielen konnte, der den Gladbacher Torhüter mit einem strammen Schuss prüfte.

Im Verlauf der ertsen Halbzeit befreiten sich die Gladbacher ein wenig vom Druck der Fortuna, was auch daran lag, dass in den Zweikämpfen nicht mehr ganz so engagiert zu Werke gegangen wurde und der ein oder andere Ball im Mittelfeld leichtfertig verloren wurde.

Gladbach braucht 35 Minuten

In der 35. Spielmute kamen die Gladbacher zu ihrer ersten richtigen Torgelegenheit.

Ein Freistoß von Mittelfeldregisseur Hayreddin Maslar aus annähernd 30 m rauschte nur wenige Zentimeter am rechten Torpfosten vorbei. Christopher Möllering wäre da wohl chancenlos gewesen.

Keeper Forsbach dazwischen

507 Zuschauer, darunter annähernd 200 Fortuna-Anhänger, hofften auf Tore in der zweiten Halbzeit.

Benjamin Venekamp tat Ihnen in der 55. Minute fast den Gefallen. Sein Freistoß wurde von einem Abwehrbein noch abgefälscht und veränderte die Flugbahn.

Torwart Sven Forsbach bekam trotzdem noch irgendwie die Fäuste dazwischen und lenkte ihn über die Querlatte.

Chancen auf beiden Seiten

Bis zur Schlussphase passierte dann nicht mehr viel auf dem Rasen der Belkaw-Arena.

Beide Trainer unterstrichen aber ihren Siegeswillen mit der Einwechslung von zusätzlichen Offenisvkräften. Auf Seiten der Fortuna kamen Mario Schwarz und Kevin Kruth, die aber nicht mehr entscheidend ins Spielgeschehen eingriffen.

Dennoch hätten beide Teams das Spiel noch gewinnen können.

Zuerst rettete Christopher Möllering gegen den völlig frei vor ihm auftauchenden Hayreddin Maslar (84.) und dann war es der eingewechselte Nico Schmied, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur Zentimeter am linken Pfosten vorbeizielte (89.).

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