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Im Hinspiel trennten sich Speldorf und Fortuna torlos ©

Fortuna Köln verliert beim VfB Speldorf. Trainer Matthias Mink ist mit der Leistung unzufrieden und findet deutliche Worte.

München - Trainer Matthias Mink brachte es nach dern neunzig Minuten von Speldorf auf den Punkt: "Wir sind hierher gefahren, um zu gewinnen, aber wenn man so pomadig spielt, kann das nicht gelingen!" (DATENCENTER: NRW-Liga)

So angefressen hat man den Trainer der Fortuna nach einem Spiel wahrscheinlich selten erlebt.

Und er hatte allen Grund dazu, denn die Fortuna präsentierte sich an diesem Abend in wirklich schlechter Verfassung.

Trio nicht an Board

Ersetzt werden mussten die verletzten Abdelkader Maouel und Stephan Glaser und der rotgesperrte Cengiz Can. Tomas Tomanek kam dafür zu seinem ersten NRW-Liga-Einsatz von Beginn an. Ansonsten stand das Team auf dem Feld, das zuvor bei Alemannia Aachen II einen Punkt geholt hatte.

Gunkel glänzt

Die Fortuna hatte die erste große Gelegenheit des Spiels, als Kevin Kruth - etwas unerwartet - völlig frei vor Torwart Thorben Gunkel auftauchte. Dieser parierte den Volleyschuss glänzend und verhinderte die Führung des Gastes.

Kapitän Frank Schroden war es dann, der den Speldorfern, die zuvor in zwei Spielen hintereinander siegreich gewesen waren, den Weg zum Führungstreffer ebnete. Seinen Fehlpass lupfte Thomas Pütters über den weit vor seinem Tor stehenden Christopher Möllering hinweg ins Netz.

Tomanek im Abseits

Die Fortuna wirkte geschockt und fand ab diesem Zeitpunkt nicht mehr recht ins Spiel. Die Speldorfer agierten bissiger, schneller und gefährlicher. Trotzdem wäre den Fortunen, noch vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Kunzleben, fast der Ausgleich gelungen. Tomas Tomanek stand bei seinem Kopfball aus kurzer Distanz aber leider im Abseits.

Schmied knapp drüber

Die zweite Spielhälfte begann mit einem fulminaten Schuß von Nico Schmied, den der gegenerische Torwart soeben noch über die Latte lenken konnte. Danach stellte die Fortuna ihre Offensivbemühungen ein. Auch bedingt durch Schwächen im Zweikampfverhalten, sah sich die Fortuna immer heftigeren Angriffen der Speldorfer gegenüber.

Beric baut Führung aus

Diese Angriffsbemühungen wurden in der 64. Minute belohnt. Der eingewechselte Senad Beric erzielte, nach einer schönen Kombination über die linke Seite, den Endstand. Wenige Minuten später hätte Christian Hinz fast das 3:0 erzielt, schoß den Ball aber über das Tor.

So blieb der Fortuna eine höhere Niederlage erspart, was die Stimmung nach dem Schlußpfiff nicht verbesserte.

Schroden verärgert

Insbesondere Kapitän Frank Schroden ärgerte sich über seinen Fehler und das Ergebnis: "Natürlich tut mir mein Fehler leid für die Mannschaft. Aber so etwas kann leider immer mal wieder passieren. Wir haben heute die Erwartungen nicht erfüllt. Die Speldorfer haben jeden zweiten Ball bekommen, gut und schnell nach vorne gespielt und uns unter Druck gesetzt, wogegen wir kein Mittel gefunden haben. Klar war das keine Übermannschaft und man hätte da gewinnen können, aber irgendwie nicht an diesem Tag... "

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