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Gegen Kleve spielt Fortuna Köln zum vierten Mal unentschieden in dieser Saison © getty

Nach drei Pleiten schafft Köln in Kleve ein kleines Erfolgserlebnis. Beim Regionalligaabsteiger spielt das Mink-Team remis.

München - Auch vor dem Auswärtsspiel beim 1.FC Kleve war Matthias Mink gezwungen, das Team erneut umzustellen.

Zwar kehrte Mittelfeldspieler Abdelkader Maouel, nach überstandener Oberschenkelverletzung, ins Team zurück - jedoch standen mit Christian Beckers (Knöchelverletzung) und Nico Schmied (Grippe) zwei Spieler nicht zur Verfügung, die zuletzt noch in der Startaufstellung gestanden hatten. (DATENCENTER: NRW-Liga)

Die Fortuna ließ sich davon aber nicht beeindrucken und ließ vom Anpfiff an erkennen, dass sie gewillt war, die Forderung des Trainers, mindestens einen Punkt mit zurück nach Köln zu nehmen, umzusetzen.

Tempo von Beginn

Vom Start weg entwickelte sich ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel, zu dem beide Mannschaften ihren Teil beitrugen.

Auf der einen Seite waren es Marius Sowislo und Marek Klimczok, die das Spiel ihrer Mannschaft immer wieder antrieben, auf Seiten der Fortuna setzten Alexander Ende und Abdelkader Maouel die Akzente.

Kruth verpasst

Klare Torchancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware, doch langweilten sich die 450 Zuschauer, davon 50 Fortuna-Fan, keineswegs.

Zu intensiv war das Bemühen beider Mannschaften, das Führungstor zu erzielen. Die erste kleine Torchance für die Fortuna hatte Kevin Kruth in der 41. Minute, nach einem Eckball von Abdelkader Maouel. Sein Kopfball ging jedoch über die Torlatte hinweg.

Kleve gibt Gas

Nach dem Pausentee machten beide Mannschaften dort weiter, wo sie vorher aufgehört hatten.

Die Klever gaben nun noch etwas mehr Gas, die Fortuna versuchte das Spiel zu beruhigen und fast wäre der Gastgeber trotzdem in Führung gegangen. In der 51. Minute waren es zwei gute Torgelegenheiten im Sekundentakt, die dazu führten, dass den Fortuna-Fans der Atem stockte.

Sanches unachtsam

Zuerst verunglückte ein Rückpass von Nuno Sanches, so dass Benedikt Koep fast vor Christopher Möllering an den Ball kam - der Ball ging aber dann doch ins Toraus.

Nach der anschließenden Ecke kam Marius Sowislo im Strafraum an den Ball, sein Volleyschuss ging aber direkt auf den Körper von Torwart Christopher Möllering. Nichts war es mit der Führung der Gastgeber.

Doppelchance vergeben

In der 64. Spielminute war dann die Fortuna dran. Zuerst grätschte Kevin Kruth in einen Schuss von Nuno Sanches, den dieser von der Strafraumgrenze abgegeben hatte.

Leider erreichte er diesen Ball nicht mehr und konnte so auch die Flugbahn nicht entscheidend verändern, sonst hätte diese Aktion das erste Fortuna-Tor an diesem sonnigen Nachmittag bedeutet.

Immer wieder Sanches

Nur eine Minute später war es wieder Nuno Sanches der von rechts hart in den Strafraum flankte und wieder war es Kevin Kruth, der in der Mitte lauerte und nur Sekundenbruchteile zu spät kam.

Kurz darauf musste Nuno Sanches, wie schon im Spiel zuvor, angeschlagen den Platz verlassen - für ihn kam Jan Gran.

Kleve-Keeper zur Stelle

Hamdi Dahmani, der in diesem Spiel im defensiven Mittelfeld seinen Platz gefunden hatte, hatte dann die nächste Gelegenheit für die Fortuna.

Einen schönen, öffnenden Pass von Alexander Ende nahm der auf und stand nur 8 Meter entfernt von Sascha Horsmann, dem Klever Torwart. Seinen Schuß parierte der Torwart glänzend.

Heiße Endphase

Zu einem Zeitpunkt, als sich die Zuschauer schon mit der Punkteteilung einverstanden erklärten, ging es dann aber nochmal hoch her in der Volksbank-Arena.

Zuerst war es der eingewechselte Tomas Tomanek, der mit einem Kopfball aus zwei Metern Entfernung knapp am gegnerischen Gehäuse vorbeizielte - nicht viel besser machte es der Klever Marek Klimczok, der nach einem Konter ebenfalls am langen Pfosten vorbeischoss.

Fast der Last-Minute-Schock

Nur Sekunden vor dem Abpfiff waren es dann nochmal die Klever, die das Tor der Fortuna in Gefahr brachten.

Ein Eckball von Marek Klimczok landete auf der Querlatte und brachte die Fortuna-Abwehr nochmal in Verlegenheit. Gemeinsam wurde die Gefahr gebannt - der erste Punktgewinn, nach drei Niederlagen in Folge, stand fest.

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