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Stephan Glaser (l.) ist wegen einer Roten Karte aus dem Hamm-Spiel gesperrt © imago

Vor dem Gastspiel in Velbert gehen Trainer Matthias Mink die Spieler aus. Der Gegner hat einen Nationalspieler in seinen Reihen.

Köln - Am Sonntag (15 Uhr) gastiert die Fortuna im Stadion "Zur Sonnenblume" in Velbert. Der Kontrahent vom Niederrhein ist zur Zeit Tabellensechzehnter und liegt damit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Die enttäuschenden Ergebnisse der ersten acht Spieltage führten dazu, dass der Trainer und Ex-Bundesligaprofi Markus Feldhoff, nach dem letzten Spieltag sein Amt zur Verfügung stellte. Seine Aufgabe wurde von seinem Co-Trainer Tino Reucher übernommen, der selbst sogar im Kader steht.

Unterschätzen wird der S.C. Fortuna Köln den Gegner nicht, denn im Kader der SSVg. steht, mit Mittelfeldspieler Said Daftari, ein afghanischer Nationalspieler.

Schroden rechnet mit Einsatz

Bei der Besetzung des Teams gibt es noch Unklarheiten Sicher nicht mit dabei ist Kapitän Stephan Glaser, der wegen seiner Rotsperre aus dem Spiel gegen Hamm nicht Einsatz kommen kann.

Er steht zum nächsten Heimspiel gegen den Delbrücker SC aber wieder zur Verfügung. Marco Stasiulewski hat gestern einen weiteren Belastungstest erfolgreich absolviert und wird in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Frank Schroden, der sich beim letzten Spiel eine Bänderdehnung im Knie zugezogen hat, ist zuversichtlich, gegen Velbert auflaufen zu können.

"Ich bin zwar noch nicht ganz schmerzfrei, aber der erste Test gestern war positiv. Laufen war kein Problem und auch die ersten Übungen mit Ball haben ganz gut geklappt", sagte er nach dem Training.

Nur 16 Feldspieler im Training

Bei der abschleißenden Übungseinheit fehlten Daniel Maaßen und Jan Malsch aus beruflichen Gründen.

Kevin Niang war ebenfalls nicht mit dabei, eine Sprunggelenksverletzung verhinderte seine Teilnahme am Training. Und auch Dennis Widera fiel aus: er lag mit Fieber im Bett.

"Leider habe ich beim Training nur 16 Feldspieler begrüßen können. Bis jetzt haben wir aber immer eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken können", weiß Trainer Matthias Mink.

Das Spiel in Velbert hat für ihn richtungsweisenden Charakter: "Wenn uns in Velbert ein Punktgewinn, oder sogar ein Sieg, gelingen sollte, wäre das eine prima Basis für die drei darauffolgenden Heimspiele. Da haben wir die Chance, eine Menge Punkte zu sammeln.". Neuzugang Abdenour Amachaibou kommt für die Startaufstellung noch nicht infrage, wird aber erstmals auf der Ersatzbank sitzen.

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