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Vier Siege, sechs Remis und eine Niederlage lautet die Bilanz bisher © getty

Fortuna Köln gewinnt das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Delbrücker SC mit 2:1. Daniel Blankenhein macht den Sack zu.

Köln - Mit einer leicht veränderten Aufstellung ging das Team von Fortuna Köln ins Rennen: Kapitän Stephan Glaser kehrte nach seiner Rotsperre zurück, Felix Bably musste dafür auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Nach nur drei Minuten konnten die nur 502 Zuschauer im Südstadion ausgelassen jubeln. Mit einem Freistoß aus ca. 22 m erzielte Andreas Moog den Führungstreffer. Sein Schuss wurde von der Mauer unhaltbar für den Delbrücker Torwart Marko Kirchhoff abgefälscht.

In den nächsten Minuten bestimmten die Kölner das Spiel, insbesondere Stephan Glaser, Hamdi Dahmani und Daniel Blankenheim initiierten den ein oder anderen gefährlichen Angriff.

Physische Vorteile für Delbrück

Der Delbrücker SC, der mit vier Niederlagen in Folge im Gepäck angereist war, versteckte sich aber nicht. Insbesondere bei Standardsituationen spielte der Gegner seine körperlichen Vorteile aus und blieb immer gefährlich. So wunderte es auch nicht, dass das Gegentor per Kopf erzielt wurde.

In der 35. Minute war es Patrick Plucinski, der Bruchteile von Sekunden vor Cedric Mimbala an den Ball kam und, an dem machtlosen Christopher Möllering vorbei, einköpfte.

Torchancen Mangelware

In der zweiten Spielhälfte kämpfte sich die Fortuna zurück, doch das Spielgeschehen auf dem Rasen erinnerte an so einige Spiele zuvor. Die Fortuna bestimmte das Geschehen, kombinierte ansehnlich - nur eine klare Torgelegenheit entwickelte sich daraus nicht. Allein Hamdi Dahmani prüfte den gegnerischen Keeper zweimal mit Distanzschüssen, die aber letztlich nicht zum Erfolg führten.

Kurz vor Schluss ergriffen dann die Zuschauer die Initiative. "Ohne Heimsieg fahren wir nicht nach Haus!" klang es von der Tribüne. Daniel Blankenheim, scheinbar um die Gesundheit der Anhänger besorgt, schloss eine schöne Einzelaktion mit einem unhaltbaren Schuss von der Strafraumgrenze ab (85.).

Zufriedene Fortuna-Fans

In den letzten Spielminuten geriet der dritte Heimsieg der Fortuna dann noch einmal kurz in Gefahr, doch die Fortuna-Abwehr ließ sich auch von den großgewachsen Delbrückern nicht überwinden und sorgte dafür, dass die Fortuna-Fans doch noch zufrieden nach Hause fahren durften.

Ebenfalls zufrieden war Trainer Matthias Mink hinterher: "Das war ein Arbeitssieg - klar. Die Delbrücker haben in der ersten Halbzeit mächtig Gas gegeben, aber wir wussten, dass sie das nicht über die gesamte Spielzeit durchhalten. Phasenweise hat mich dieses Spiel an unser Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf II erinnert - nur heute konnten wir das Spiel mit 11 Spielern zu Ende spielen."

Fortuna Köln: Möllering, Waraghai, Jagusch, Mimbala, Moog, Schroden, Hoffmann, Glaser (76. Bably), Blankenheim (89. Henseler), Dahmani, Kruth (85. Podlas)

Tore: 1:0 Moog (3.), 1:1 Plucinski (35.), 2:1 Blankenheim (85.)

Zuschauer: 502

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