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Hamdi Dahmani (l.) freut sich mit Daniel Blankenheim über dessen Hattrick © getty

Obwohl die Gäste einen Ex-Bundesligaprofi in ihren Reihen haben, setzt sich Fortuna Köln souverän gegen den FC Gütersloh durch.

Köln - Es ist zwar noch etwas Zeit bis zum Heiligabend, aber Samstagabend gegen 19:45 Uhr waren viele Wünsche der Fortuna-Fans schon in Erfüllung gegangen: der FC Gütersloh wurde mit 4:0 abgefertigt.

Die Fortuna erzielte den höchsten Saisonsieg, unabhängig von den restlichen Ergebnissen des heutigen Spieltages wird die Fortuna die beste Tabellenplatzierung dieser Saison erreichen und Marco Stasiulewski feierte, nach achtwöchiger Verletzungspause, sein Comeback.

"Stasi" is back

Aber der Reihe nach: mit exakt dem gleichen Team, dem beim letzten Heimspiel der Sieg gegen den SC Delbrück gelungen war, startete die Fortuna auch gegen den Tabellen-16. FC Gütersloh. Nur auf der Bank gab es eine Veränderung: für Daniel Maaßen, der aus beruflichen Gründen unter der Woche einige Trainingseinheiten verpasst hatte, nahm Stürmer Marco Stasiulewski dort Platz.

920 Zuschauer, davon 350 DFC-Mitglieder, die einer Einladung des 1. Vorsitzenden Klaus Ulonska gefolgt waren, sahen von der ersten Spielminute eine starke Leistung des S.C. Fortuna Köln. Nach drei Minute hatte Stephan Glaser die erste Torchance, doch rutschte er bei seinem Schuss auf dem glitschigen Rasen etwas weg, so dass der Ball über die Torlatte rauschte.

Blankenheim ist zur Stelle

Die Gütersloher, denen in der Fremde noch kein Punktgewinn gelungen war, versuchten zwar dagegen zu halten - mussten aber schon in der 10. Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen.

Einen weiten Einwurf von Andreas Moog verlängerte Hamdi Dahmani per Kopf in den Fünfmeterraum, wo sich Stephan Glaser gegen die Abwehrspieler und Torwart Alexander Kuschmann durchsetzte und den Ball parallel zur Torlinie auf den völlig freistehenden Daniel Blankenheim passte, der überhaupt keine Mühe hatte, den Führungstreffer zu erzielen.

Die bedauernswerten Gütersloher, die von 50 Fans begleitet wurden, sahen sich immer wieder gefährlichen Angriffen der engagierten Fortunen ausgesetzt, bei denen Stephan Glaser, Daniel Blankenheim und Hamdi Dahmani herausragten.

Hamdi Dahmani war es dann auch, der nach einer halben Stunde über die linke Seite in den Strafraum eindrang und elfmeterreif gefoult wurde. Diese Chance ließ sich Daniel Blankenheim nicht entgehen und verwandelte sicher zum 2:0 (29.) und damit zur Vorentscheidung.

"Es klappt einfach alles"

Das schönste Tor des Abends sahen die begeisterten Zuschauer kurz vor der Pause. Stephan Glaser passte von der rechten Seite in den Rücken der Abwehr und Daniel Blankenheim erzielte, per Direktabnahme, seinen dritten Treffer (42.) und machte damit den Hattrick perfekt.

Auch nach dem Schlusspfiff konnte er sein Glück kaum fassen: "Ich weiß wirklich nicht, wann ich meinen letzten Hattrick erzielt habe. Ich glaube, das ist mir noch nicht mal als Jugendspieler gelungen. Im Augenblick habe ich wirklich einen Lauf, es klappt einfach alles", sagte er hinterher. Mit nun insgesamt sechs Treffern führt er die interne Torschützenliste nun deutlich an.

In der zweiten Halbzeit beschränkte die Fortuna sich nicht darauf, das Ergebnis zu verwalten, sondern spielte weiter engagiert nach vorne. Nachdem der Gütersloher Yakub Köse in der 53. Spielminute wegen wiederholten Foulspiels des Feldes verwiesen worden war, war das Spiel endgültig entschieden und die Fortuna hätte das Ergebnis noch weit deutlicher gestalten können.

Stephan Glaser, Kevin Kruth und der wiedergenesene Marco Stasiulewski verpassten bei Ihren Gelegenheiten nur knapp. Fünf Minuten vor Schluss krönte Hamdi Dahmani seine starke Leistung mit dem 4:0-Endstand. Ein Dribbling in den Strafraum schloss er mit einem überlegten Schuss ins lange Eck ab.

Selbstvertrauen für das Bonn-Spiel

Trainer Matthias Mink war mit dem Auftreten seines Teams natürlich zufrieden: "Das war eine tolle Leistung, insbesondere von Daniel Blankenheim. Das Spiel hat uns das nötige Selbstvertrauen für das Spiel am Mittwoch gegen den Bonner SC gegeben."

Das Spiel im Stenogramm:

Fortuna Köln: Möllering, Moog, Mimbala, Jagusch, Waraghai, Schroden, Hoffmann, Glaser (85. Foukis), Blankenheim (67. Stasiulewski), Dahmani, Kruth (72. Bably). FC Gütersloh 2000: Kuschmann, Eckel, Brinkmann, Stutter, Flock, Tumani, Köse, Schröder, Burger, Heinrich, BorbaTore: 1:0 Blankenheim (10.), Blankenheim (29.), Blankenheim (42.), 4:0 Dahmani (85.)Gelb-Rote Karte: Köse (53.)Schiedsrichter: Dennis KrausZuschauer: 920

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