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Frank Schroden (r.) und die Fortuna hatten in Dattenfeld meist das Nachsehen © intern

Auch gegen Dattenfeld kann die Fortuna die Auswärtsmisere nicht beheben. Einziger Lichtblick beim 1:2 ist erneut Kevin Kruth.

Siegburg - Das hatten sich alle Beteiligte der Fortuna ganz anders vorgestellt, doch das Nachholspiel bei Germania Dattenfeld ging mit 1:2 verloren.

"Zwei Unaufmerksamkeiten haben dieses Spiel entscheiden", bilanzierte Trainer Matthias Mink hinterher.

Eine ersatzgeschwächte Fortuna traf bei herrlichem Frühlingswetter im Walter-Mundorf-Stadion in Siegburg auf einen unbequemen Gegner, der genau das zeigte, was das Fortuna-Trainerteam schon vor dem Spiel wusste: an einem guten Tag kann diese Mannschaft jeden Gegner der NRW-Liga schlagen.

Dahmani vergibt erste Chance

Ein wiedergenesener Stephan Glaser auf der Ersatzbank sah die erste große Chance für Fortuna in der sechsten Spielminute: nach schöner Vorarbeit von Christian Beckers köpfte Hamdi Dahmani den Ball übers Tor.

In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel mit leichten Feldvorteilen für die Fortuna, ohne sich jedoch eine weitere klare Torchance erspielen zu können. Ganz anders da die Dattenfelder: gleich ihre erste Torchance nutzen sie eiskalt aus.

Doppelpack von Schoof

Nach einer Standardsituation stand Sebastian Schoof plötzlich völlig unbedrängt vor Torhüter Christopher Möllering, der den ersten Ball noch abwehren, beim zweiten aber chancenlos war.

Genauso ging es weiter: die Fortuna versuchte das Spiel an sich zu reißen, die Dattenfelder schossen die Tore. Nach etwas mehr als einer Stunde war es dann wieder Sebastian Schoof, der einen Fehler in der Fortuna-Abwehr nutzte und zur 2:0-Halbzeitführung einschoss.

Kopfball trifft die Latte

Die 200 mitgereisten Fortuna-Fans mussten mit ansehen, wie es den Kölnern auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht gelingen wollte, sich klare Torchancen zu erspielen.

Die größte hatte wiederum Hamdi Dahmani, der mit einem erneuten Kopfball nur die Querlatte traf. In der 66. Spielminute war es dann soweit. Trainer Matthias Mink brachte, mit Kevin Kruth, den Spieler, der gegen Wattenscheid noch drei Tore erzielen konnte. (Kruth-Festival ebnet den Sieg)

Joker Kruth schlägt wieder zu

Und auch diesmal dauerte es nur fünf Minuten bis er, nach einer tollen Vorarbeit vom Ex-Dattenfelder Felix Bably, den Anschlusstreffer erzielen konnte.

In den letzten Minuten versuchte die Fortuna noch einmal alles, selbst Christopher Möllering stürmte noch in den gegenerischen Stafraum, aber alle Bemühungen scheiterten - die Fortuna bleibt im Jahr 2009 auswärts noch ohne Punktgewinn.(Ergebnisse und Tabelle NRW-Liga)

Germania Dattenfeld: Gillen, Habl, Voike (69. Delvalle), Kessel (73. Wendt), Meiß, Glowacz, Niewiadomski, Tuysuz, Reed, Schoof (84. Kaesberg), Quotschalla Fortuna Köln: Möllering, Malsch (46. Maaßen), Mimbala, Schroden, Gran, Beckers, Höffgen (71. Kruth), Bably (80. Glaser), Blankenheim, Dahmani, Stasiulewski Tore: 1:0, 2:0 Schoof (16.,31.), 2:1 Kruth (71.) Zuschauer: 624

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