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Nach dem zweiten Sieg auf fremden Platz gab es allen Grund zum Jubeln © intern

In Hüls siegt Köln zum zweiten Mal auf fremden Platz. Nach starkem Anfang verpasst die Fortuna es aber, den Sack zuzumachen.

Köln - "In den ersten 20 Minuten haben wir wirklich richtig gut Fußball gespielt", sagte Trainer Matthias Mink nach der Partie.

Diese Einschätzung teilen sicher auch die 80 Fortuna-Fans, die bei frühlingshaften Temperaturen ein abwechslungsreiches Fußballspiel gesehen hatten.

Die Fortuna, mit Stephan Glaser und Stefan Hoffmann in der Anfangsformation, legte los wie die Feuerwehr. Gleich die erste richtige Chance der Fortuna wurde genutzt. (Ergebnisse und Tabelle NRW-Liga)

Kevin Kruth passte von der Torauslinie zurück in den Fünfmeterraum, wo Jan Malsch keine Mühe hatte, mit einem platzierten Schuss ins lange Eck die Führung zu erzielen. Die Hülser Abwehr machte bei dieser Aktion einen etwas überforderten Eindruck.

Möllering sichert Führung

Nach zwanzig Minuten hatte dann Torwart Christopher Möllering seinen großen Auftritt und hielt die Führung der Fortuna fest: gleich zweimal scheiterte Stürmer Tim Dosedahl in aussichtsreicher Position.

Beim ersten Mal versuchte er den Ball an dem Fortuna-Torwart vorbeizulegen, dieser blieb jedoch lange stehen und verunsicherte den Schützen so sehr, dass dieser in anschoss.

Beim zweiten Mal parierte er einen Schuß aus kurzer Entfernung mit einem tollen Reflex. "Natürlich habe ich da ganz gut reagiert, aber dafür stehe ich ja auch da hinten drin", wollte er von Lobeshymnen nach dem Schlusspfiff nichts wissen.

Kaum Aktionen

Bis kurz vor der Pause passierte nicht mehr viel. Die Hülser, die die beiden letzten Heimspiele gewinnen konnten, versuchten das Tor der Fortuna weiter in Gefahr zu bringen, was ihnen nicht gelang.

Die Fortuna verlegte sich auf Kontern und konnte unmittelbar vor der Halbzeitpause erneut jubeln. Eine Kopfballrückgabe von Michael Planhof geriet zu kurz, so dass Kevin Kruth, der in diesem Spiel wieder in der Startelf stand, keine Probleme hatte, seinen 13. Saisontreffer zu erzielen.

Asamoah als Zaungast

So ging es mit einer beruhigenden 2:0-Führung in die Pause. Unter den Zuschauern übrigens auch Schalke-Mittelfeldspieler Gerald Asamaoh, der ganz in der Nähe des Stadions "Am Badeweiher" wohnt und die Entwicklung von deinfussballclub.de schon von Beginn an interessiert verfolgt.

Kurz nach der Pause musste Daniel Blankenheim das Spielfeld verletzt (Wadenverhärtung) verlassen. Für ihn kam Stürmer Marco Stasiulewski, der Sekunden nach seiner Einwechslung die Riesenchance hatte, das Spiel endgültig zu entscheiden. Nach einem tollen Pass von Frank Schroden tauchte er plötzlich mutterseelenallein vor dem Hülser Torwart auf, der seinen Schuss aber parieren konnte.

Dosedahl ist zur Stelle

Besser machte es auf der Gegenseite der agile Tim Dosedahl. Nach einem Freistoß war er mit dem Kopf zur Stelle und erzielte den Anschlusstreffer. In den darauffolgenden Minuten sollte nicht mehr viel passieren. Beide Mannschaften neutralisierten sich. Die Hülser kamen zu keiner klaren Torchance mehr, die Fortuna lauerte auf Konter.

Siegen gegen Siegen

Ein Alleingang von dem eingewechselten Felix Bably hätte fast noch zum 1:3 geführt - Tobias Rantzow blieb aber wieder einmal Sieger. Mit dem Schlusspfiff stand der zweite Auswärtssieg der Saison fest. Damit verbessert sich die Fortuna auf Tabellenplatz 8 der NRW-Liga und hat am Montag die große Chance, im Spiel gegen die Sportfreunde Siegen, die "Miniserie" auszubauen.

VfB Hüls: Rantzow, Planhof, Stondzi,, Dosedal, Kacar (85. Olschewski), Urban, Krantz (85. Kalayci), Narewsky, Yavuzaslan, Senger (75. Öztürk), Krawietz

Fortuna Köln: Möllering, Malsch, Mimbala, Schroden, Gran, Beckers, Hoffmann, Glaser, Blankenheim (47. Stasiulewski), Dahmani, Kruth (78. Bably)

Tore: 0:1 Malsch (8.), 0:2 Kruth (44.), 1:2 Dosedahl (51.)

Zuschauer: 280

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