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Didier Drogba wechselte 2004 von Olympique Marseille zum FC Chelsea © getty

Der Präsidentschaftskandidat der Königlichen will im Falle seiner Wahl zwei weitere Stars präsentieren. Die internationalen Splitter.

Madrid - Eduardo Garcia, Präsidentschaftskandidat beim spanischen Rekordmeister Real Madrid, verspricht den Anhängern im Falle seiner Wahl die Verpflichtung von Stürmer-Star Didier Drogba vom englischen Erstligisten FC Chelsea.

"Wir haben eine Vereinbarung mit drei Spielern", sagte Garcia der spanischen Sport-Tageszeitung "AS": "Einer davon ist ein Champions-League-Mittelstürmer, der in England Tore schießt. Mit jemandem wie Drogba suchen wir den sofortigen Erfolg."

Die anderen beiden Spieler sind nach Angaben von "AS" der Brasilianer Keirrison vom Klub SC Palmeiras aus Sao Paulo und der Spanier Ivan Marcano von Racing Santander.

Favorit für die Wahl des Real-Präsidenten am 14. Juni ist allerdings der ehemalige Klubchef Florentino Perez, in dessen erster Amtszeit von 2000 bis 2006 der Verein die Champions League, den Weltpokal und zwei spanische Meistertitel gewann.

Perez soll am 14. Mai sein Konzept offiziell vorstellen.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball:

Deschamps neuer Trainer in Marseille

Didier Deschamps wird ab der kommenden Saison den französischen Erstligisten Olympique Marseille trainieren.

Der einstige Kapitän der "Equipe Tricolore" tritt beim Titelanwärter die Nachfolge von Erik Gerets an, der seinen Abschied aus Marseille in der vergangenen Woche angekündigt hatte.

Deschamps unterschrieb beim derzeitigen Tabellenführer der Ligue 1 einen Zweijahres-Vertrag.

Für den ehemeligen Mittelfeldspieler ist es eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Denn mit Marseille gewann Deschamps 1993 an der Seite des einstigen Torjägers Rudi Völler die Champions League.

Als Trainer führte er den AS Monaco 2004 in das Finale der Königsklasse und verhalf Juventus Turin nach der Verbannung in der Serie B vor zwei Jahren zum Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit.

Juventus und Trainer Ranieri vor Trennung

Trainer Claudio Ranieri steht beim italienischen Renommierklub Juventus Turin vor der Ablösung. Dies berichtet die "Gazzetta dello Sport" am Dienstag.

Angeblich gebe es zwei Szenarien: Die "alte Dame" will sich auf jeden Fall am Saisonende vom Coach trennen, dessen Vertrag noch bis 2010 läuft.

Sollte Juve am kommenden Sonntag beim AC Mailand verlieren, könnte Ranieri sofort gefeuert werden. Als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge gilt der Ex-Juve-Spieler Ciro Ferrara.

Ein weiterer Anwärter ist nach Angaben italienischer Medien der AS-Rom-Trainer Luciano Spalletti. Nach einer schwierigen Saison ist Spalletti mit Klubpräsidentin Rosella Sensi in Konflikt geraten und denkt an einen Wechsel.

Ranieri hatte am Sonntag einen Rücktritt nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen des italienischen Rekordmeisters ausgeschlossen: "Es stehen noch fünf Meisterschaftsspiele aus, mein Vertrag mit Juventus läuft bis 2010. Jetzt denke ich nur an die bevorstehenden Begegnungen."

Le Guen verlässt PSG

Trainer Paul Le Guen verlässt den französischen Erstligisten FC Paris St. Germain zum Saisonende. Der Klub gab am Dienstag bekannt, den auslaufenden Vertrag des früheren Nationalspielers nicht zu verlängern.

Angeblich soll ein Streit des Coaches mit Klub-Boss Sebastien Bazin der Grund für die Trennung sein.

Olympique Lyons ehemaliger Meistermacher Le Guen sitzt seit Januar 2007 bei PSG auf der Bank und führte den Klub im Vorjahr zum Gewinn des Ligapokals. In der laufenden Meisterschaft liegt Paris vier Runden vor Saisonende acht Punkte hinter dem Führungsduo Olympique Marseille und Girondins Bordeaux.

Italien verschärft Kampf gegen Rassismus

Italien verschärft den Kampf gegen Rassismus in den Fußball-Stadien. Das Innenministerium in Rom beschloss, dass künftig Fußballspiele abgebrochen werden müssen, sollte es rassistische Gesänge geben.

Bisher galt die Maßnahme nur beim Ausrollen von Transparenten mit rassistischen Slogans. Die Maßnahme wurde ergriffen, nachdem Juventus-Fans beim Serie-A-Match der Turiner gegen Inter Mailand (1:1) vor zwei Wochen den dunkelhäutigen Inter-Spieler Mario Balotelli mit rassistischen Gesängen beleidigt hatten.

Daraufhin war der italienische Rekordmeister verurteilt worden, ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen.

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