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Gianluigi Buffon erreichte mit Juventus Turin 2003 das Champions League Finale © getty

Gianlugi Buffon kann den Verein für eine fixe Ablöse verlassen. Ranieri und Beenhakker dürfen aufatmen. Cordoba wird erpresst.

München - Gianluigi Buffon kann Juventus Turin offenbar für eine Ablöse von 20 Millionen Euro verlassen.

Dies sagte sein Manager Silvano Martina.

Allerdings betonte der Spielerberater, dass der 31 Jahre alte Weltmeister-Keeper gerne weiterhin bei der "alten Dame" spiele möchte. Der Renommierklub überlegt allerdings, den Schlussmann zu verkaufen, sollte eine hohe Ablösesumme erzielt werden.

"Buffon will wieder Erfolg feiern, er will es gern mit seiner Mannschaft tun", sagte Martina. Wichtig sei jedoch, dass Juve zu alten Leistungen zurückfinde und wieder für Meistertitel und Erfolge in der Champions League infrage komme.

Im Jahr 2001 war der Italiener für 41 Millionen Euro vom AC Parma zum Rekordchampion gewechselt. Buffon ist damit immer noch der teuerste Torwart der Welt.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Ranieris Job angeblich nicht gefährdet

Trainer Claudio Ranieri soll trotz anhaltender Misserfolge bis Saisonende im Amt bleiben.

Geschäftsführer Jean-Claude Blanc dementierte Medienspekulationen, dass der Coach bereits im Falle einer Niederlage im nächsten Punktspiel am Sonntag beim AC Mailand seinen Posten verlieren und durch den früheren Juve-Profi Ciro Ferrara ersetzt werde.

"Wir werden am Ende der Saison abrechnen. Jetzt heißt es, bis Ende der Meisterschaft noch das Beste zu leisten", sagte Blanc.

Nach dem Aus in der Champions League und im nationalen Pokal sowie zuletzt nur vier Punkten aus fünf Spielen ist Turin in der Serie A auf den dritten Rang zurückgefallen.

Juves Rückstand auf Spitzenreiter und Titelverteidiger Inter Mailand beträgt vier Runden vor Saisonende elf Punkte. Der Tabellenzweite AC Mailand hat vier Punkte mehr als Turin auf dem Konto (DATENCENTER: Serie A)

Ranieri und Teile der Mannschaft sind offenbar zerstritten.

In der Pause des Ligaspiels gegen US Lecce (2:2) hatten sich der Coach und Weltmeister Mauro Camoranesi eine lautstarke Auseinandersetzung geliefert. Juve-Tifosi fordern bereits seit mehreren Wochen Ranieris Rücktritt.

Haftstrafe für Genuas Präsident gefordert

Die Staatsanwaltschaft von Genua hat für den Präsidenten des FC Genua, Enrico Preziosi, eine zweijährige Haftstrafe gefordert.

Preziosi steht mit anderen Managern im Bilanzfälschungsverfahren gegen Funktionäre des Erstligisten vor Gericht.

Für den ehemaligen Generaldirektor des italienischen Fußballvereins, Giovanni Blondet, forderte die Staatsanwaltschaft ein Jahr Haft. Die Manager werden beschuldigt, in der Saison 2002/2003 fingierte Rechnungen in die Bilanzen des Klubs eingebracht zu haben.

Reals Ex-Präsident vor Gericht

Der Ex-Präsident von Real Madrid, Ramon Calderon, und insgesamt 13 andere Personen müssen sich wegen der Manipulationsvorwürfe im Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung im vergangenen Dezember vor Gericht verantworten.

Das gab ein Gericht in Madrid am Mittwoch bekannt.

Die 14 Angeklagten, darunter auch Calderons interimsmäßiger Nachfolger Vicente Boluda, müssen am 20. oder 21. Mai erscheinen, um auf die Fragen der Justiz zu antworten. Ihnen wird unter anderem das Fälschen von Dokumenten vorgeworfen.

Cordoba will Millionarios verlassen

Der ehemalige Nationaltorhüter Oscar Cordoba hat wegen fortlaufender Expressungsversuche seinen Abschied vom kolumbianischen Hauptstadtklub Millionarios angekündigt:

"Wenn du für die Millionarios spielen willst, dann musst du den Fans Geld bezahlen, damit sie dich akzeptieren", sagte der Kolumbianer der Tageszeitung "El Tiempo".

Mitglieder des Fanklubs "Blue Rain" hätten in der Vergangenheit immer wieder Zahlungen von Cordoba verlangt, damit die berüchtige Fankurve bei den Heimspielen auf Aktionen gegen den Keeper verzichtet. Millionarios-Präsident Juan Carlos Lopez kündigte an, seiner Nummer eins den Rücken zu stärken:

Der 39 Jahre alte Schlussmann Cordoba gilt als einer der erfolgreichsten kolumbianischen Fußballer.

Polnischer Verband spricht Beenhakker das Vertrauen aus

Leo Beenhakker wird auch weiterhin die polnische Nationalmannschaft trainieren. Dies kündigte Grzegorz Lato, der Präsident des Polnischen Fußball-Verbandes, nach einer Sitzung in Warschau an.

Zuletzt war der 66-Jährige wegen des schwachen Abschneiden Polens in der WM-Qualifikation stark in die Kritik geraten.

Dem Niederländer, der das Amt des Nationaltrainers nach der WM in Deutschland im Juli 2006 übernommen hatte, gelang mit seinem Team die Teilnahme an der Europameisterschafts-Endrunde in der Schweiz und Österreich.

Zuletzt wurde Beenhakker mit den niederländischen Erstligisten Feyenoord Rotterdam in Verbindung gebracht.

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