vergrößernverkleinern
Ein gewisser Allessandro Del Piero legt 1998 für Juventus satte zehn Tore vor. Vor allem seine Freistöße sind lange Zeit unerreicht
Juve-Kapitän Del Piero (M.) wurde 2006 mit Italien in Deutschland Weltmeister © getty

Der Weltmeister steht vor dem 600. Einsatz für Juventus Turin. Metzelder ist bei Reals Fans beliebt. Internationale Splitter.

München - Weltmeister Alessandro Del Piero wird am Sonntag aller Voraussicht nach erneut italienische Fußball-Geschichte schreiben.

Als erster Spieler wird der 34-Jährige zum 600. Mal in einem Pflichtspiel das Trikot von Rekordmeister Juventus Turin tragen.

Der nur 1,73 m große Kapitän, der mit mehr als 250 Toren auch Rekord-Torschütze des Klubs ist, spielt bereits seit 16 Jahren für Juventus.

Er gewann mit Juve 1996 die Champions League, den Weltpokal und den Europäischen Supercup. Sportlich holte er sechs Meistertitel mit dem Klub, von denen zwei allerdings wegen des Manipulationsskandals wieder aberkannt wurden.

Auch nach dem Zwangsabstieg hielt der 91-malige Nationalspieler Juve die Treue und verhalf zur sofortigen Rückkehr in die Serie A.

Ans Aufhören denkt del Piero aber noch lange nicht. "Die WM 2010 wäre die Krönung meiner Karriere", sagte er.

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst.

Metzelder bei Real-Fans hoch im Kurs

Deutschlands Nationalverteidiger Christoph Metzelder liegt bei den Fans des spanischen Rekordmeisters Real Madrid hoch im Kurs.

In einer der größten Umfragen im spanischen Fußball sprachen sich 75 Prozent von 750.000 Teilnehmern für einen Verbleib von Metzelder bei den Königlichen aus.

Damit liegt der 28-Jährige in der Gunst der Anhänger unter anderem vor Kapitän Raul, bei dem nur die Hälfte aller Befragten im Internet für eine weiteres Engagement bei Real votierten.

Keinen Kredit bei den Fans hat Regisseur Rafael van der Vaart. 80 Prozent wollen, dass der ehemalige Hamburger Madrid wieder verlässt.

Insgesamt soll sich Real nach Ansicht der Fans von elf Spielern trennen. Darunter befinden sich Weltmeister Fabio Cannavaro und überraschend auch Eigengewächs Guti.

Indonesiens WM-Bewerbung "kein Witz"

Indonesien will mit aller Macht den Zuschlag als Ausrichter der Weltmeisterschaft 2022. "Es hat einige negative Stimmen außerhalb Indonesiens gegeben.

Einige zweifeln daran, dass wir ein guter Gastgeber sein könnten", sagte der Generalsekretär des Verbandes, Nugraha Besoes: "Aber unsere Berwerbung ist kein Witz. Wir planen sie seit langer Zeit. Es ist eine ernsthafte Bewerbung. Die Leute sind alle verrückt nach Fußball. Wir haben alles, was man braucht. Und diese Bewerbung wird jedem die Augen öffnen."

Die Unterstützung in der 226 Millionen Menschen starken Bevölkerung ist groß. Indonesien plant den Bau von sieben neuen Spielstätten und könnte als Ausrichter auch selbst an der Endrunde teilnehmen - das gelang bisher nur 1938 als Niederländisch-Indien.

"Wir sind schon eines der besten Teams Asiens geworden. Und wir haben noch 12 Jahre Zeit", meinte Besoes.

Außer Indonesien haben sich Australien, England, Japan, Mexiko, Russland, die USA für die WM-Endrunden 2018 und 2022 beworben, die Niederlande und Belgien sowie Spanien und Portugal starten mit gemeinsamen Bewerbungen.

Die Entscheidung über die Vergabe beider Endrunden fällt im Dezember 2010.

Hammam verteidigt erfolgreich Sitz in FIFA-Exekutive

Der Präsident des asiatischen Fußball-Verbandes (AFC), Mohamed Bin Hammam, hat in einer internen Kampfabstimmung bei der AFC seinen Sitz in der Exekutive des Weltverbandes FIFA erfolgreich verteidigt.

Der Funktionär aus Katar setzte sich nach einem hart geführten Machtkampf gegen Herausforderer Kronprinz Sheich Salman bin Ebrahim al-Khalifa (Bahrain) mit 23:21 Stimmen durch. Hammam sitzt seit 1996 in der FIFA-Exekutive.

"Asien braucht beide Lager. Wir müssen Hand in Hand zusammenarbeiten", sagte Hammam, dem zuvor von seinen Gegnern - vor allem den einflussreichen Verbänden aus Japan, Südkorea und Saudi-Arabien - "Diktatur" vorgeworfen worden war.

"Ich verspreche allen, mehr zu tun als in der Vergangenheit. Und denen, die mich heute nicht unterstützt haben, verspreche ich, alles zu tun, um ihr Vertrauen zurückzugewinnen.

Hammam hatte mit seinem Rücktritt als AFC-Präsident gedroht, sollte ihm die Wiederwahl auf den FIFA-Sitz verweigert werden.

Der Wahlkampf war derart schmutzig geworden, dass FIFA-Präsident Sepp Blatter sich zu einer Presseerklärung genötigt sah, in der er die Kandidaten dazu aufforderte, die Grundregeln des Fußballs, Disziplin und Respekt vor dem Gegner sowie Fair Play, auch außerhalb des Spielfeldes zu wahren.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel