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Hier köpft Portos Bruno Alves zum 1:0-Siegtor ein, das Porto zum Meister machte © getty

Der FC Porto gewinnt den Titel und baut zwei Serien aus. Auch in der Ukraine steht der Meister fest. Internationale Splitter.

München - Der FC Porto hat vorzeitig den Gewinn seiner 24. portugiesischen Meisterschaft perfekt gemacht.

Der ehemalige Champions-League-Sieger feierte einen 1:0-Heimerfolg gegen Nacional Funchal.

Damit führt Porto zwei Spieltage vor Saisonende mit 66 Punkten und sechs Zählern Vorsprung vor Pokalsieger Sporting Lissabon und kann wegen des gewonnenen direkten Vergleichs nicht mehr verdrängt werden.

Für Porto war es bereits der vierte Titelgewinn in Folge.

Alves Matchwinner

Vor 50.000 Zuschauern hatte Nationalmannschafts-Verteidiger Bruno Alves nach einem Eckball von Raul Meireles das Tor des Tages (48.) erzielt.

Das Team von Trainer Jesualdo Ferreira blieb damit im 21. Saisonspiel in Folge ohne Niederlage.

Porto hat nun die Chance, das Double perfekt zu machen. Am 31. Mai trifft der Serienmeister im nationalen Pokalfinale auf den Ligakonkurrenten Pacos Ferreira.

Sport1.de hat weitere internationale Meldungen zusammengefasst:

Donezk ohne Chance gegen den Rekordmeister

Mit dem 13. Meistertitel in 16 Jahren hat der ukrainische Rekordchampion Dynamo Kiew zumindest in der nationalen Liga seine Vormachtstellung unterstrichen.

Drei Spieltage vor Schluss besiegte Kiew, das im Halbfinale des UEFA-Cups gegen Ligakonkurrent Schachtjor Donezk ausgeschieden war, Tawria Simferopol 3:2 und liegt mit 12 Punkten Vorsprung uneinholbar vor dem ärgsten Konkurrenten aus Donezk in Führung.

Bereits ein Unentschieden hätte Kiew zum Titelgewinn gereicht.

Polizei schützt David Odonkor und Mitspieler

David Odonkor und seine Mitspieler beim spanischen Erstligisten Betis Sevilla mussten sich beim Training am Montag mit Hilfe der Polizei vor aufgebrachten Fans schützen.

Rund 50 Anhänger beschimpften die Betis-Spieler beim Training und bewarfen sie mit Eiern.

Erst als die Polizei eintraf, konnten Odonkor und Co. das Trainingsgelände verlassen.

Hintergrund ist die Unzufriedenheit der Fans mit den Leistungen ihrer Mannschaft. Nach einer 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende bei Athletic Bilbao beträgt der Vorsprung von Betis auf den ersten Abstiegsplatz nur noch drei Zähler.

Kein Fairplay-Startplatz für die Bundesliga

Die Bundesliga wird über die Fairplay-Wertung der UEFA keinen zusätzlichen Startplatz in der neuen Europa League erhalten.

Im Gegensatz zum Vorjahr, als Hertha BSC dadurch in den UEFA-Cup rückte, liegt Deutschland in dieser Saison lediglich gemeinsam mit Belgien auf Platz zehn.

Die drei Startplätze in der ersten Qualifikationsrunde gehen an die fairsten Klubs aus Norwegen, Dänemark und Schottland.

Jose neuer Nationaltrainer in Angola

Der Portugiese Manuel Jose wird neuer Nationaltrainer Angolas. Der 63 Jahre alte Coach trainierte zuletzt den ägyptischen Klub Al Ahli und soll den vakanten Posten ab Juni übernehmen.

Jose hat bereits mündlich seine Zusage gegeben, der Vertrag bis zum Ende der Afrikameisterschaft im Januar 2010 im eigenen Land muss aber noch unterschrieben werden.

Angola war seit der Entlassung von Mabi de Almeida Mitte April auf der Suche nach einem neuen Trainer.

Jose soll nun den WM-Teilnehmer von 2006 für die kontinentale Meisterschaft im eigenen Land auf Erfolgskurs bringen.

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