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Der brasilianische Nationalspieler Kaka wechselte 2003 zum AC Mailand © getty

Laut spanischen Medienberichten hat Real-Präsidentschaftskandidat Florentino Perez den Brasilianer Kaka an der Angel.

München - Zwei Tage nach seiner offiziellen Kandidatur für das Präsidentenamt bei Real Madrid hat Bau-Millionär Florentino Perez angeblich für den Fall seiner Wahl den Brasilianer Kaka vom AC Mailand an der Angel.

Laut Berichten der spanischen Sportzeitungen "Marca" und "AS" soll der Weltfußballer von 2007 für 63 Millionen Euro zum spanischen Rekordmeister kommen und einen Fünfjahresvertrag erhalten.

Kaka soll zudem ein Handgeld von acht Millionen Euro bekommen und pro Jahr 9,1 Millionen Euro netto verdienen.

Allerdings ist es fraglich, ob diese Meldungen nicht lediglich gezielte Gerüchte sind, die Perez' Chancen bei der Wahl am 14. Juni verbessern sollen.

Kaka schwört Milan die Treue

Neben Kaka war auch schon über die Verpflichtung des aktuellen Weltfußballers Cristiano Ronaldo von Manchester United spekuliert worden, dessen Wechsel bereits im vorigen Sommer gescheitert war.

Zudem hatte sich der Portugiese zuletzt mehrfach eindeutig zu United bekannt.

Ebenso wie Kaka zu Milan.

Kakas Agent dementierte jedenfalls am Samstag. "Es gibt keine Übereinkunft mit Real Madrid, und es ist nicht wahr, dass der Spieler einen Vertrag beim spanischen Klub unterschrieben hat", wurde Bosco Leite auf der Webseite des AC Mailand zitiert.

Erst in der Winterpause hatte der Brasilianer unter Tränen den Rossoneri die Treue geschworen und ein Millionenangebot von Manchester City ausgeschlagen.

ManCity bietet 125 Millionen

Der Klub von Scheich Mansur bin Sajed Al Nahjan aus Abu Dhabi hätte 125 Millionen Euro Ablöse gezahlt und hatte Kaka sogar 15 Millionen Euro netto pro Jahr geboten.

Das wären 47,5 Cent pro Sekunde, 1712 Euro pro Stunde oder 287.671 Euro pro Woche gewesen - doch Kaka entschied sich "für mein Herz" und gegen das Geld.

Perez hatte während seiner ersten Amtszeit bei den Königlichen von 2000 bis 2006 unter anderem Zinedine Zidane, Luis Figo und David Beckham zu exorbitanten Ablösesummen nach Madrid geholt.

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