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Robert Huth kämpft mit Middlesbrough um den Ligaerhalt © getty

Die Meister stehen in England, Spanien und Italien zwar fest. Doch dahinter fallen am Wochenende womöglich sämtliche Entscheidungen.

Von Martin van de Flierdt

München - Die Titelentscheidungen sind bereits gefallen.

Manchester United, der FC Barcelona und Inter Mailand ist der jeweils erste Platz nicht mehr zu nehmen.

Doch am Wochenende geht es in England, Spanien und Italien dennoch spannend zu.

Sport1.de gibt einen Überblick über die möglichen Entscheidungen in Europas Topligen:

Premier League

Hinter Manchester United haben der FC Liverpool (Platz 2, 63 Punkte) und der FC Chelsea (3., 60) schon vor dem 38. und letzten Spieltag (So., ab 17 Uhr LIVESCORES) die Direktqualifikation für die Champions League sicher.

Arsenal ist vom vierten Rang, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nicht mehr zu verdrängen. Tottenham (51) und der FC Fulham (53) spielen den dritten Europa-League-Starter neben dem FC Everton und Aston Villa aus.

Ein Remis gegen Everton dürfte Fulham bei einem um fünf Treffer besseren Torverhältnis reichen, zumal ein deutlicher Hotspur-Erfolg in Liverpool nicht zu erwarten ist.

Ein Krimi ist im Tabellenkeller zu erwarten. Robert Huth und sein FC Middlesbrough (32) sind ohne den verletzten Nationalspieler Stewart Downing bei West Ham United zum Siegen verdammt, um von Rang 19 noch auf den rettenden 17. Platz springen zu können.

Daraus wird allerdings nur etwas, wenn Aufsteiger Hull City (17., 35 Punkte) und Newcastle United (18., 34) ihre Begegnungen verlieren.

Die "Tigers" aus Hull, die nach starkem Saisonstart nur eines ihrer jüngsten 21 Spiele gewonnen haben, treffen auf Meister Manchester, der allerdings seine Topstars für das am Mittwoch anstehende Champions-League-Finale gegen Barcelona schonen wird.

Newcastle mit Trainer Alan Shearer und Angreifer Michael Owen muss bei Aston Villa siegen, um den Abstieg zu vermeiden. Gewinnen Hull und die "Magpies", wird es auch für Sunderland (16., 36) ungemütlich. Dann muss ein Sieg gegen Chelsea her.

Primera Division

Meister Barcelona, Real Madrid und der FC Sevilla sind in der kommenden Spielzeit sicher in der Champions League dabei.

Barcelona verpatzte am Samstagabend mit einer B-Mannschaft die Generalprobe für das Champions-League-Finale am Mittwoch in Rom gegen Manchester United.

Ohne die geschonten Superstars Lionel Messi, Thierry Henry, Andres Iniesta und Xavi verlor Barca am vorletzten Spieltag der Primera Division 0:1 gegen CA Osasuna.

Rot gegen Guardiola

Das Tor der Gäste erzielte Walter Pandiani (26.), bei den Gastgebern sah Marc Muniesa in der 81. Minute zudem die Rote Karte wegen groben Foulspiels.

Barca-Trainer Pep Guardiola sah anschließend wegen Protestierens Rot.

Nach der Partie bekam Barcelona den Meisterpokal überreicht.

Bara greift nach dem Gewinn der Meisterschaft und des Pokals am Mittwoch im Endspiel der europäischen Champions League nach dem Triple.

Sevilla sichert sich Platz drei

Platz drei hinter Barcelona (86) und Real Madrid (78) und somit die Teilnahme an der Champions League sicherte sich der FC Sevilla (67) durch einen 1:0-Sieg gegen Deportivo La Coruna.

Einen großen Schritt in Richtung der Qualifikationsrunde für Europas Eliteliga machte Atletico Madrid.

Dreierpack durch Forlan

Die "Colchoneros" verteidigten durch ein 4:1 bei Athletic Bilbao den vierten Platz.

Einen Spieltag vor Saisonende hat Atletico (64) zwei Punkte Vorsprung auf den FC Villarreal (62) , der das Verfolgerduell gegen den FC Valencia (59) mit 3:1 für sich entschied.

Huelva und Numancia abgestiegen

Recreativo Huelva steht nach der 0:1- Niederlage gegen Racing Santander ebenso als Absteiger fest wie CD Numancia nach der 0:1-Pleite beim FC Getafe.

Die Mannschaft des ehemaligen Gladbachers Eugen Polanski belegt mit 41 Punkten Platz 15 und hat einen Punkt Vorsprung auf Sporting Gijon auf dem dritten Abstiegsplatz.

Real Madrid empfängt im einzigen Sonntagsspiel (ab 21 Uhr LIVESCORES ) Real Mallorca.

Ligue 1

Die Entscheidung um die französische Meisterschaft ist vorerst vertagt. Zwar feierte Tabellenführer Girondins Bourdeaux am 37. Spieltag einen 1:0-Sieg über den AS Monaco.

Aber Verfolger Olympique Marseille fuhr mit dem 2:1 in Nancy ebenfalls drei Punkte ein. Bei einem Rückstand von drei Punkten kann das Team von Eric Gerets Bordeaux am letzten Spieltag noch abfangen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle Frankreich)

Eric Gerets verlässt am Saisonenede Olympique in Richtung Saudi-Arabien. Der ehemalige Lauterer und Wolfsburger Coach heuert bei Al-Hilal an.

Der FC Nantes mit dem ehemaligen Bremer Stürmer Ivan Klasnic muss nach einem 1:2 beim FC Sochaux den bitteren Gang in Liga zwei antreten.

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