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Emmanuel Adebayor wechselte im Januar 2006 vom AS Monaco zu Arsenal © getty

Der Stürmer bleibt trotz mehrerer Angebote bei den "Gunners". Bei Turin werden nach einer Schlägerei gleich sechs Akteure gesperrt.

München - Stürmerstar Emmanuel Adebayor wird trotz des Werbens des AC Mailand und des Londoner Lokalrivalen FC Chelsea beim FC Arsenal in der englischen Premier League bleiben.

"Ich bin Fußballer, und wenn ein Klub wie Milan an mir interessiert ist, macht mich das froh. Ansonsten würde ich lügen, schließlich ist es Milan."

Und weiter: "Aber damit ist es auch beendet, denn ich bin sehr froh, für den FC Arsenal zu spielen", sagte der Nationalspieler aus Togo.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Juninho verlässt Lyon

Der brasilianische Mittelfeldspieler Juninho wird den entthronten französischen Meister Olympique Lyon im Sommer verlassen.

Aufgrund seiner großen Verdienste für den Klub, den er zwischen 2001 und 2008 zu sieben Meistertiteln in Serie führte, entlässt Olympique den 34-Jährigen auf dessen Wunsch bereits ein Jahr vor Vertragsende ablösefrei. "Wir dachten, das sei fair", erklärte Vereins-Chef Jean-Michel Aulas.

In diesem Jahr wird Olympique nur den dritten Platz in der französischen Liga belegen, Juninho ist am letzten Spieltag gesperrt.

Damit war der 3:1-Sieg gegen Caen das letzte Spiel des Freistoß-Spezialisten für Lyon, bei dem er sein 100. Tor für den Klub erzielte. Insgesamt 44-mal trug Juninho zudem das Trikot der brasilianischen Nationalelf, für die er sieben Tore schoss.

Turin-Spieler nach Schlägerei gesperrt

Der italienische Erstligist FC Turin muss nach den Tumulten am vergangenen Wochenende im entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt ein halbes Dutzend gesperrter Spieler ersetzen.

Nach Handgreiflichkeiten im Anschluss an das Heimspiel gegen den FC Genua (2:3) sprach der italienische Verband FIGC Sperren gegen Marco Pisano, Angelo Ogbonna, Rolando Bianchi, Aimo Diana, Francesco Pratali und Rubens Olivera aus.

Das Sextett fehlt damit am Sonntag gegen den AS Rom. Manager Massimo Lenca wurde zudem bis zum 15. Juli gesperrt und muss eine Strafe von 10.000 Euro zahlen.

Hiddink holt Kerschakow zurück

Trainer Guus Hiddink hat Angreifer Alexander Kerschakow nach fast zwei Jahren wieder für die russische Fußball-Nationalmannschaft nominiert.

Der niederländische Coach, der sich nach dem englischen FA-Cup-Finale mit dem FC Chelsea am 30. Mai gegen den FC Everton wieder allein auf die Sbornaja konzentriert, berief den 26 Jahre alten früheren Spanien-Legionär von Dynamo Moskau in sein 20-köpfiges Autgebot für das WM-Qualifikationsspiel am 10. Juni in Helsinki gegen Finnland.

Die Russen liegen in der Qualifikationsgruppe 4 mit 12 Punkten und einem Spiel weniger auf Platz zwei hinter der deutschen Nationalmannschaft.

Hiddink, der Russland im vorigen Jahr bei der EM in Österreich und der Schweiz bis ins Halbfinale geführt hatte, kann in Helsinki neben Kerschakow im Sturm auch auf seine Top-Stars Andrej Arschawin (FC Arsenal), Roman Pawljutschenko (Tottenham Hotspur) und Pawel Pogrebnijak (Zenit St. Petersburg) zurückgreifen.

Shearer hält Newcastle die Treue

Der frühere Stürmerstar Alan Shearer soll trotz des Abstiegs aus der Premier League Teammanager bei Traditionsklub Newcastle United bleiben.

Laut Medienberichten bietet Klub-Chef Mike Ashley dem einstigen Torjäger einen Vierjahresvertrag, obwohl auch Shearer als "Feuerwehrmann" in den letzten acht Saisonspielen den ersten Abstieg nach 16 Jahren nicht verhindert hatte.

Schon einen Tag nach dem Absturz in die Zweitklassigkeit hatte Shearer seinen Spielern "große Veränderungen" für den Fall angekündigt, dass er bleibt.

So steht unter anderem die Trennung von Nationalstürmer Michael Owen, dem Australier Mark Viduka oder dem Ex-Schalker Peter Lövenkrands bevor.

Scolaris Entscheidung steht bevor

Der ehemalige Nationaltrainer Brasiliens und Portugals steht dagegen kurz vor der Entscheidung über seine Zukunft.

"Am Wochenende wird er seine Entscheidung mitteilen", sagte sein Berater Acaz Fellegger im brasilianischen Fernsehen.

Scolari, der im Februar beim Ballack-Klub FC Chelsea entlassen wurde, hat laut Fellegger einige Angebote für ein Engagement als Klub- oder Nationaltrainer vorliegen.

Auch der usbekische Meister Bunyodkor Taschkent zeigt Interesse.

Tigres trennen sich von Pekerman

Der mexikanische Klub Tigres aus Nuevo Leon hat sich vom ehemaligen argentinischen Nationaltrainer Jose Pekerman getrennt. Auch Vereins-Chef Enrique Borja wurde abgelöst.

Pekerman hatte bei der WM 2006 in Deutschland die Auswahl des zweimaligen Weltmeisters betreut und war mit seinem Team im Viertelfinale an Gastgeber Deutschland im Elfmeterschießen in Berlin gescheitert.

Der Coach hatte unmittelbar nach dem Spiel seinen Rücktritt erklärt. Neuer Coach der Tigres wurde Daniel Guzman, zum neuen Präsidenten wurde Santiago Martinez bestimmt.

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