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Fernando Torres wechselte 2007 von Atletico Madrid nach Liverpool © getty

Die "Reds" binden den Stürmer langfristig. Real Madrids Ex-Präsident hat beim erneuten Anlauf auf den Chefposten keine Konkurrenz mehr.

München - Der FC Liverpool hat Stürmerstar Fernando Torres mit einem neuen Vertrag ausgestattet und noch länger gebunden.

Der spanische Europameister könnte den Reds demnach bis zum Jahr 2014 erhalten bleiben.

Wahrscheinlich wurde das Gehalt von Torres, der am vergangenen Wochenende gegen Tottenham Hotspur sein 50. Tor für den 18-maligen Meister erzielt hatte, kräftig angehoben. Details nannte der Klub am Donnerstag nicht.

Der 25-Jährige wechselte 2007 von Atletico Madrid an die Anfield Road und unterschrieb in Liverpool einen Sechsjahresvertrag.

"Jeder große Klub würde einen solchen Spieler gerne verpflichten. Aber er hat gezeigt, mit welcher Leidenschaft er mit dem FC Liverpool nach Erfolg strebt.

Er ist ein Ausnahmetalent, dass sich immer verbessern will", sagte Liverpools Teammanager Rafa Benitez, der die Dominanz des Erzrivalen und Meisters Manchester United durchbrechen will.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Freie Fahrt für Perez bei Real

Bauunternehmer Florentino Perez kehrt wahrscheinlich kampflos und früher als erwartet in das Präsidentenamt bei Real Madrid zurück.

Der Milliardär wird voraussichtlich am 1. Juni automatisch das Amt vom kommissarischen Präsidenten Vicente Boluda übernehmen, weil Gegenkandidat Eduardo Garcia am Donnerstag seine Bewerbung um den Vorsitz zurückzog.

Perez stand bereits vom 16. Juli 2000 bis zum 27. Februar 2006 an der Spitze des königlichen Klubs.

Damals machte er sich vor allem durch die Verpflichtung der "Galacticos" um Zinedine Zidane, Luis Figo, Ronaldo und David Beckham einen Namen.

Garcia bringt nötige Bürgschaft nicht

Ursprünglich sollte am 14. Juni eine Wahl stattfinden, die allerdings hinfällig wird, wenn sich bis zum Sonntag kein neuer Gegenkandidat findet.

Der 29 Jahre alte Informatik-Unternehmer Garcia hat es nicht geschafft, die nötige Bürgschaft in Höhe von 54,7 Millionen Euro zu stellen.

Garcia hatte den kroatischen Nationaltrainer Slaven Bilic und Didier Drogba vom FC Chelsea als "Antrittsgeschenke" versprochen.

Perez will spanische Spieler

Perez würde Nachfolger von Ramon Calderon. Der 57 Jahre alte Rechtsanwalt hatte Anfang Januar seinen Rücktritt eingereicht, nachdem die Sportzeitung "Marca" handfeste Beweise für Manipulationen bei wichtigen Finanz-Entscheidungen geliefert hatte.

Demnach soll Calderon zur Generalversammlung am 7. Dezember 2008 Personen ohne Befugnis Zutritt und Abstimmungsrechte verschafft haben.

Perez hatte angekündigt, wieder vermehrt auf spanische Spieler zu setzen. Allerdings ist auch ein Transfer des brasilianischen Spielmachers Kaka vom AC Mailand im Gespräch.

Zuletzt kursierten Gerüchte, dass Perez Jose Mourinho von Inter Mailand als neuen Trainer verpflichten will. Der verlängerte allerdings seinen Vertrag beim italienischen Meister. (Real-Flirt wirkt: Mourinho bleibt bei Inter)

Toni beim Confed Cup

Luca Toni steht im Aufgebot der italienischen Nationalmannschaft für den Konföderationen-Pokal (14. bis 28. Juni) in Südafrika.

Der Stürmer des FC Bayern München gehörte zu den 13 Spielern, deren Nominierung Nationaltrainer Marcello Lippi am Donnerstag bekannt gab. Weitere zehn Spieler wird Lippi am 4. Juni berufen.

Neuer Trainer für PSG

Antoine Kombouare wird neuer Trainer des französischen Erstligisten Paris St. Germain.

Der 45-Jährige tritt die Nachfolge von Paul Le Guen an, dessen Vertrag bei PSG nicht mehr verlängert wurde.

Zwischen 1990 und 1995 spielte Kombouare, der zuletzt beim FC Valenciennes tätig war, selbst beim Hauptstadtklub.

Forssell und Pasanen im Länderspieleinsatz

Stürmer Mikael Forssell von Hannover 96 und Abwehrspieler Petri Pasanen von Werder Bremen stehen im Aufgebot der finnischen Nationalmannschaft für das WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein am 6. Juni.

Der englische Nationaltrainer der Finnen, Stuart Baxter, berief in den 19-köpfigen Kader auch Sami Hyypiä, der künftig für Bayer Leverkusen spielen wird.

Trauer um irakisches Fußball-Idol

Iraks früheres Idol Emmanuel Baba Dawud ist am vergangenen Mittwoch im Alter von 74 Jahren gestorben.

Den Tod des früheren Stürmerstars und Ex-Nationaltrainers an den Folgen einer Diabetes-Erkrankung gaben die Ärzte eines Krankenhauses in Bagdad bekannt.

Dawud gehörte zu den populärsten Fußballern des Landes und war mehrmals für die Nationalmannschaft verantwortlich. Unter seiner Regie nahm das Team 1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul am olympischen Fußball-Turnier teil.

Lange Sperre für Pinto

Kolumbiens früherer Nationaltrainer Jorge Luis Pinto ist vom nationalen Verband nach seinem dritten Platzverweis binnen Jahresfrist für zehn Spiele gesperrt worden.

Pinto hatte am vergangenen Sonntag beim 1:1 seines Teams Cucuta gegen Envigado nach seiner Roten Karte Verbandsangaben zufolge den vierten Offiziellen geschubst, beschimpft und mehrfach bedroht.

Pinto darf während seiner Sperre die Stadien, in denen seine Elf spielt nicht betreten.

Sperre wegen Fehlentscheidung

Ebenfalls drastisch reagierte der Verband auf die Kritik an der Entscheidung von Schiedsrichter Sebastian Valencia für den entscheidenden Strafstoß von Once Caldas beim 2:1 gegen Boyaca Chico.

Der Referee erhielt wegen einer angeblich klaren Fehlentscheidung eine Sperre von fünf Spielen.

Gleichzeitig stellte der Verband Ermittlungen gegen einen Once-Spieler wegen der angeblichen "Schwalbe" nach Ansicht von TV-Bildern aus Mangel an Beweisen für einen vorsätzlichen Täuschungsversuch ein.

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