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Winnie Schäfer trainierte in der Bundesliga den KSC und den VfB Stuttgart © imago

Winfried Schäfer bleibt Trainer in den Emiraten. In Spanien und Kolumbien gibt es den Verdacht von Spiel-Manipulationen.

München - Winfried Schäfer wird auch nächste Saison in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bei Al Ain tätig sein.

Das Klub-Management verlängerte den Vertrag mit dem 57-jährigen Ex-Trainer des Karlsruher SC um ein Jahr, so die "Gulf News".

Schäfer trainiert bei Al Ain seit Dezember und konnte in der gerade abgelaufenen ersten Saison der neuen VAE-Profiliga mit seiner Mannschaft zwei Pokalwettbewerbe gewinnen.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Cheftrainer", zitierte die Zeitung Mohammad Bin Thaalob, Mitglied des Vereins-Direktoriums.Atletico Madrid hat in der Primera Division die Qualifikation für die Champions League erreicht.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Angebliche Manipulationsversuche in Spanien

Im Kampf um den Aufstieg in die Primera Division hat es angeblich Bestechungsversuche gegeben.

Laut der Zeitung "El Mundo" wurde einigen Spielern vom Zweitligisten CD Castellon von Unbekannten Geld für eine Niederlage gegen Real Saragossa geboten.

Trainer Paco Herrera wurde von den Spielern über die Manipulationsversuche informiert und unterrichtete die Vereinsführung. Nach dem 1:1 vom 11. April wies ein Vereinssprecher den Verdacht indes zurück: "Der Ausgang des Spiels beweist, dass die Partie nicht gekauft wurde."

Auch bei Gimnastic Tarragona sei es zu ähnlichen Bestechungsversuchen bekommen. Die Spieler sollen das jedoch zurückgewiesen haben.

Stadionbau in Südafrika "dem Zeitplan voraus"

Danny Jordaan, Organisationschef für die WM 2010, sieht Gastgeber Südafrika für die Ausrichtung gerüstet und verwies Zweifler auf das deutsche "Sommermärchen" bei der vergangenen Weltmeisterschaft.

"Die Welt dachte: das Stadion in Gelsenkirchen vibriert, und die Deutschen sind langweilig. Also werden sie zwar ein perfektes, aber sterbenslangweiliges Turnier veranstalten. Doch dann kamen die Fans zurück und wunderten sich: Diese Deutschen haben uns warmherzig aufgenommen, und sie können sogar feiern", sagte Jordaan dem "Tagesspiegel".

Was den Bau der Stadien angehe, sei man sogar "dem Zeitplan voraus", erklärte der 57-Jährige. Zudem soll der Kartenverkauf noch nicht von der Wirtschaftskrise betroffen sein.

"Wir beobachten die Krise, aber die aktuellen Ticketverkäufe bieten keinen Anlass zur Sorge", meinte der OK-Chef.

In der ersten Verkaufsphase sind 743.000 Tickets bei 1,8 Millionen Anfragen verkauft worden.

Mögliche Spiel-Manipulationen in Kolumbien

Der kolumbianische Fußballverband (FCF) hat Ermittlungen wegen des Verdachts von Spielmanipulationen in zwei Fällen eingeleitet.

Das bestätigte FCF-Präsident Luis Bedoya der kolumbianischen Tageszeitung "El Tiempo": "Wir müssen überprüfen, ob eine Schiedsrichterentscheidung vielleicht mehr war, als nur ein einfacher Irrtum. Wir müssen untersuchen, ob es einen Zusammenhang mit abgeschlossenen Wetten gibt."

Konkret konzentrieren sich die Untersuchungen auf die derzeit laufende Playoff-Runde der kolumbianischen Meisterschaft.

Um welches Spiel es sich handelt, wollte Bedoya nicht sagen: "Wir befinden uns in einem schwebenden Verfahren."

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