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Ciao, arrivederci, Tschüss sagt Delio Rossi den Laziali. 2004 übernahm er die Römer © getty

Der Coach des Traditionsvereins sieht keine Zukunft mehr in Rom. Der Serie A droht ein neuer Skandal, ein Scheich investiert in Portsmouth.

Der Coach des italienischen Traditionsklubs Lazio Rom, Delio Rossi, trennt sich von seinem Arbeitgeber. "In der nächsten Saison werde ich den Klub nicht mehr trainieren", sagte Rossi

Nach einem Treffen mit Lazio-Präsidenten Claudio Lotito werde er auf einer Pressekonferenz offiziell seine Trennung von dem römischen Serie-A-Klub bekannt geben.

Italienischen Medien zufolge ist Delio Rossi als möglicher neuer Trainer von US Palermo für Davide Ballardini im Gespräch.

In den vergangenen Wochen war es des Öfteren zu Spannungen zwischen Rossi und Lazio-Präsidenten Lotito gekommen, der wegen Sparmaßnahmen nicht im großen Stil in die Mannschaft investieren will.

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Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengestellt:

Manipulationsverdacht bei Spielern

Die Staatsanwaltschaft von Palermo hat den Sportdirektor des AC Turin, Rino Foschi, sowie drei Profis wegen des Verdachts vernommen, an Spielabsprachen beteiligt gewesen zu sein.

Foschi, Ex-Sportdirektor von US Palermo, sowie die Spieler Franco Brienza, Salvatore Aronica und Vincenzo Montalbano werden verdächtigt, einige Begegnungen der Meisterschaft 2002/2003 manipuliert zu haben, als der sizilianische Verein um den Aufstieg in die Serie A kämpfte.

Die drei Spieler, die damals bei Ascoli Calcio unter Vertrag gestanden hatten, sollen 200.000 Euro kassiert haben, um Palermo dem Sieg zuzuschanzen. Das Spiel endete 2:1 für die Sizilianer, doch keiner der unter Verdacht stehenden Spieler kam zum Einsatz. Über die Manipulation war angeblich Foschi informiert, gegen den ebenfalls Ermittlungen laufen.

Die Untersuchung stützt sich auf die Aussagen des Mafia-Aussteigers Marcello Trapani. Foschi wies die Anschuldigungen umgehend zurück.

Pompey bald in der Hand eines Scheichs?

Die englische Premier League wird immer mehr zur Spielwiese für ausländische Investoren. Milliardär Sulaiman Al-Fahim aus Abu Dhabi will den FC Portsmouth kaufen.

"Das Ganze wird in zwei Phasen abgewickelt. Wir bereiten derzeit alles vor und wollen das Geschäft noch im Sommer über die Bühne bringen", sagte Al-Fahim, der den Posten des Klubchefs anstrebt.

Über die Höhe des Kaufpreises für den Klub wollte Al-Fahim keine Angaben machen.

Zwei Bundesliga-Profis für die Türkei

Die Bundesliga-Profis Nuri Sahin und Halil Altintop stehen im Aufgebot des türkischen Nationaltrainers Fatih Terim.

Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund und der Stürmer von Schalke 04 trete in Lyon mit ihrem Team gegen Frankreich an.

Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Angreifer Nihat und Mittelfeldspieler Emre und den Absagen von Mehmet Aurelio und Hamit Altintop sind die Türken allerdings geschwächt.

Vogts verliert gegen die Türkei

Aserbaidschan mit Trainer Berti Vogts hat ein Länderspiel in Kayseri gegen die Türkei mit 0:2 verloren. Das Vogts-Team unterlag durch Tore von Hamit Altintop (70.) und von Ibrahim Uzulmez (75.), nachdem die Kaukasus-Republik ab der 52. Minute in Unterzahl spielen musste. Raschad Sadijgow war vom Platz geflogen.

Pfiffe vom Erzfeind

In Frankreich hängt nach der 0:1-Heimniederlage gegen Nigeria der Haussegen zwischen der Equipe Tricolore und den eigenen Fans schief.

Beim schwachen Länderspiel-Auftritt in St. Etienne wurden die Spieler, vor allem die Profis von Olympique Lyon, dem Erzrivalen des Gastgebers, und der umstrittene Trainer und ehemalige Lyon-Akteur Raymond Domenech ausgepfiffen.

"Das war alles andere als beeindruckend. Von der ersten Minute an wurden Karim Benzema und die anderen Spieler von Lyon ausgebuht", sagte Coach Domenech, der nach der Niederlage noch stärker unter Druck gerät.

Banik Ostrau steht Insolvenz bevor

Ein Traditionsverein aus Tschechien muss sich allen Anschein nach einem Insolvenzverfahren unterziehen.

Barnik Ostrau soll ein Finanzdefizit von ca. 448000 Euro für Prämienzahlungen an Spieler und Betriebskosten aufweisen.

Der Klub, dem noch einige Gelder aus Spielertransfers zustehen, entschärfte allerdings die Vermutungen sofort und erklärte, nicht vor dem Konkurs zu stehen und auch für die nächste Saison die Lizenz erhalten zu haben. Man wolle die Probleme rasch lösen und zu einer Einigung mit dem Kläger "Sporttime" kommen.

Advocaat wird belgischer Nationaltrainer

Der Niederländer Dick Advocaat übernimmt am 1. Januar 2010 den Posten des belgischen Nationaltrainers. Das bestätigte am Mittwoch ein Sprecher des belgischen Verbandes.

"Die Verträge sind ausgehandelt, wir müssen nur noch einen für beide Seiten passenden Zeitpunkt finden, sie zu unterschreiben und unseren neuen Trainer zu präsentieren", sagte der Verbandssprecher.

Der 61 Jahre alte Advocaat, der noch bis Jahresende in Diensten von Zenit St. Petersburg steht und sich dort gerne mit einem zweiten Meistertitel verabschieden würde, erhält einen Zweijahresvertrag.

Bei einer erfolgreichen Qualifikation für die EM 2012 in Polen und der Ukraine würde der Kontrakt sich um weitere 18 Monate verlängern.

Advocaat, den es zurück zu seiner in Den Haag wohnenden Familie zieht, soll nach Medienberichten 600.000 Euro pro Jahr verdienen.

Damit ist die rund zweimonatige Trainersuche der Belgier nach der Entlassung von Ex-Nationalspieler Rene Vandereycken abgeschlossen.

In der Qualifikation zur WM-Endrunde 2010 in Südafrika haben die "Roten Teufel" nur noch theoretische Chancen, nachdem der WM-Halbfinalist von 1986 schon beim EM-Turnier 2008 in Österreich und der Schweiz nicht dabei gewesen war.

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