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Zlatan Ibrahimovic wechselte 2006 von Juventus zu Inter Mailand © getty

Der Inter-Star steht vor einem Wechsel zum Champions-League-Sieger. Diegos Trainer steht fest. Liverpool hat Finanzprobleme.

München - Champions-League-Sieger FC Barcelona steht offenbar vor der Verpflichtung des schwedischen Stars Zlatan Ibrahimovic vom italienischen Meister Inter Mailand.

Nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" ist Inter-Chef Massimo Moratti nach Barcelona gereist und hat bereits erste Gespräche mit Barca-Boss Joan Laporta geführt.

70 Millionen Euro soll die Ablösesumme betragen, die Moratti für den 27-Jährigen fordert.

Als Gegenleistung für Ibrahimovic ist zudem Barca-Stürmer Samuel Eto'o im Gespräch.

Inter-Torjäger nicht abgeneigt

Noch unklar ist jedoch, ob der Kameruner bereit ist, die Katalanen vor Ende seines Vertrags im Jahr 2010 zu verlassen.

Ibrahimovic ist einem Wechsel nach Barcelona nicht abgeneigt.

"Ich weiß nur, dass, wenn sich die beiden Klubs einigen können, wir keine Probleme mit Barcelona haben werden", sagte sein Berater Mino Raiola.

Ibrahimovic, der beste Torjäger der italienischen Serie A in der abgelaufenen Saison, hatte mehrmals bekundet, eine neue Herausforderung zu suchen.

Sport1.de hat weitere internationale Meldungen zusammengefasst.

Liverpool weiter mit finanziellen Problemen

Der englische Rekordmeister FC Liverpool befindet sich weiter in finanzieller Schieflage.

Laut Angaben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG stiegen die Schulden der Reds im Geschäftsjahr 2008 von umgerechnet 49,63 auf 97,22 Millionen Euro.

Und das obwohl der frühere Champions-League-Sieger einen Rekordumsatz von 179,86 Millionen Euro und sogar einen Gewinn von 11,53 Millionen Euro verbuchte.

Auch Liverpools Muttergesellschaft schrieb im Vorjahr rote Zahlen: Die Verbindlichkeiten der Kop Football Holding Limited stiegen auf 338,57 Millionen Euro.

Alleine durch Zinsen für das 395-Millionen-Euro-Darlehen für den Kauf des Klubs im Februar 2007 machten die US-Geschäftsleute Tom Hicks und George Gillett 2008 einen Verlust von 49,08 Millionen Euro.

In der Refinanzierung der Kaufsumme sieht die KPMG ein Risiko für die Zukunft der Holding-Gesellschaft und damit auch des Klubs.

"Es besteht eine gewisse Unsicherheit, durch die die Möglichkeiten der Gesellschaft, wie ein gesunder Konzern weiterzumachen, in Zweifel geraten können", heißt es in dem Bericht der Wirtschaftsprüfer.

Ferrara weiter Juve-Coach

Interims-Coach Ciro Ferrara wird in der kommenden Saison als Cheftrainer auf der Bank von Juventus Turin sitzen. Dies gab der italienische Rekordmeister bekannt.

Ferrara hatte zwei Spieltage vor Schluss der abgelaufenenen Saison das Amt des entlassenen Claudio Ranieri übernommen. Mit zwei Siegen unter seiner Leitung schaffte Juve, das in der kommenden Saison durch Werder Bremens Spielmacher Diego verstärkt wird, die Qualifikation für die Champions League.

Zuvor war Ferrara als Jugendtrainer bei den Turinern tätig.

Spalletti bleibt Rom erhalten

Luciano Spalletti bleibt Trainer beim AS Rom. Der Toskaner, der seit vier Jahren die Römer trainiert, einigte sich mit Klubpräsidentin Rosella Sensi auf seinen Verbleib.

Spalletti, der in den vergangenen Wochen mit Sensi in Konflikt geraten war, will nun doch seinen Vertrag bis 2011 erfüllen.

Sensi hatte eine tiefgreifende Neuorganisation des Vereins und den Erwerb neuer Spieler zugesagt.

Die Roma hatte die Saison auf Platz sechs abgeschlossen und somit den Einzug in die Champions League verfehlt.

Seit Wochen kursieren Gerüchte über den möglichen Verkauf des Vereins an den Schweizer Unternehmer Vinicio Fioranelli. Der AS Rom gehört zur Gesellschaft Italpetroli, die sich im Besitz der Familie Sensi befindet.

Der Konzern ist nach Medienangaben bei der italienischen Großbank Unicredit, die 49 Prozent der Firmenanteile hält, mit 365 Millionen Euro verschuldet, weshalb die Bank die Familie Sensi zum Verkauf dränge.

Zenga neuer Palermo-Coach

Der italienische Erstligist US Palermo hat Ex-Nationaltorwart Walter Zenga als Trainer verpflichtet.

Zenga, der bis Mai den Erstligisten Catania Calcio betreute, hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Dies gab Palermos Präsident Maurizio Zamparini bekannt.

Zenga folgt Davide Ballardini, der vor wenigen Tagen zurückgetreten war.

Der ehemalige Schlussmann war auch als Trainer von Lazio Rom im Gespräch, nachdem Coach Delio Rossi das Handtuch geworfen hat.

Der 49-jährige Zenga war dreimaliger Welttorhüter und belegte 1990 mit WM-Gastgeber Italien den dritten Rang.

In seiner Trainerlaufbahn coachte er bereits Roter Stern Belgrad sowie die drei rumänischen Hauptstadtklubs National, Steaua und Dinamo Bukarest.

Bergamo verpflichtet Gregucci als Trainer

Angelo Gregucci ist neuer Trainer des italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo.

Der 45-Jährige, der bisher den Zweiligisten Vicenza betreut hatte, ersetzt Luigi Del Neri, der zu Sampdoria Genua gewechselt war.

"Ich bin mit der Wahl zufrieden. Gregucci ist jung, hat gute Idee und hat großen Erfolgswillen", sagte Atalantas Präsident Alessandro Ruggeri.

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