vergrößernverkleinern
Lothar Matthäus trainierte von 2008 bis 2009 bei Maccabi Netanya © getty

Der ehemalige Bayern-Spieler will wohl doch nicht in die Bundesliga zurück. Diesmal soll es nur ungarische Mittelklasse sein.

Szekesfehervar/München - Rekordnationalspieler Lothar Matthäus steht vor der Rückkehr nach Ungarn.

Der Weltmeister von 1990 wird nach Angaben des Klubs neuer Trainer beim Erstligisten FC Fehervar.

Einigung am Telefon

"Wir haben uns am Telefon auf einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr geeinigt. Lothar Matthäus wird am 19. Juni nach Szekesfehervar kommen und den Vertrag unterschreiben", sagte Pressesprecher Andras Denes.

"Ja, es gab Gespräche mit Fehervar. Aber ich entscheide erst nach meinem Dubai-Urlaub", bestätigte Matthäus das Interesse in "Bild".

Beckenbauers Empfehlung

"Er war Nationaltrainer hier und weiß, dass der FC Fehervar einen ausgezeichneten Ruf genießt. Der Vertrag ist im Moment noch nicht unterzeichnet, da Lothar Matthäus sich in Asien aufhält, wohl in Dubai", sagte Denes: "Franz Beckenbauer hat unserem Präsidenten die Verpflichtung empfohlen."

Der 48-jährige Matthäus, 150-maliger Nationalspieler, hatte seinen Vertrag beim israelischen Erstligisten Maccabi Netanya zum Ende der vergangenen Saison aufgelöst.

Zuvor hatte er von Mai 2006 bis Juni 2007 an der Seite Giovanni Trapattonis als Co-Trainer bei RB Salzburg gearbeitet.

16- Platz in Ungarn

Frühere Stationen des Ehrenspielführers der deutschen Nationalmannschaft waren Rapid Wien, Partizan Belgrad sowie der brasilianische Klub Atletico Paranaense.

Nationaltrainer Ungarns war Matthäus vom 1. Januar 2004 bis zum 31. Dezember 2005.

Der Football Club Fehervar, 60 km westlich der Hauptstadt Budapest in Szekesfehervar angesiedelt, hatte die vergangene Saison in der 16er-Liga auf dem sechsten Platz abgeschlossen.

Als Videoton Szekesfehervar schaffte es der 1941 gegründete Klub 1984/85 bis ins UEFA-Pokal-Finale, unterlag jedoch Real Madrid (0:3/1:0).

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel