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Franck Ribery könnte Madrid noch einmal über 60 Millionen Euro kosten © getty

Für Real ist Bayerns Franck Ribery laut Berater Butragueno "interesantisimo". Paul Breitner kann nur den Kopf schütteln.

München - Der spanische Rekordmeister Real Madrid befindet sich weiter im Kaufrausch und intensiviert seine Bemühungen um Franck Ribery von Bayern München.

"Ich kann ihnen versichern: Wir sind noch lange nicht fertig", sagte Emilio Butragueno mit Blick auf die Bayern in der "Süddeutschen Zeitung".

Zu Ribery fügte Reals "Direktor für Beziehungen" an: "Ribery ist ein sehr interessanter Spieler. Interesantisimo."

Butragueno betonte zwar, dass er nicht der sportlichen Leitung angehöre und den Entscheidungsträgern damit nur beratend zur Seite stehe.

Bayerns Angst vor Riberys Abschied

Doch der frühere Real-Stürmer meinte auch: "Wenn Sie sehen, was Florentino Perez in zehn Tagen auf die Beine gestellt hat, was meinen Sie wohl, wozu er in zweieinhalb Monaten fähig ist?" 102361(DIASHOW: Die teuersten Transfers der Fußball-Geschichte)

Auf die Mega-Transfers Cristiano Ronaldo (94 Millionen Euro Ablöse) und Kaka (65) sollen Ribery und weitere Stars folgen (Kaka ist erst der Anfang).

Die Bayern verweisen auf Riberys bis 2011 datierten Vertrag, fürchten aber einen vorzeitigen Abschied des Superstars.

"Im Moment ist es so, dass wir sagen: Ribery ist bei uns. Aber heutzutage kann alles passieren. Du bist heute nicht mehr davor gefeit - egal wie lange ein Spieler einen Vertrag hat - dass irgendjemand kommt und ihn sich holt", sagte Paul Breitner der Münchner "tz".

Breitner kritisiert Real

Der Berater des Bayern-Vorstandes übte Kritik am Vorgehen der Königlichen aus Madrid.

"Es ist eine Zeit, in der man ab und zu den Kopf schütteln kann. Gerade deswegen ist es bei gewissen Spielern überhaupt nicht möglich, eine Meinung abzugeben", sagte er.

Reals Generaldirektor Jorge Valdano verteidigte indes die Vereinspolitik. "Jeder hat seine Möglichkeiten und seine Strategien. Und wir werden weiter arbeiten", sagte er.

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