vergrößernverkleinern
Carlos Tevez erzielte 2007 gegen den FC Chelsea seinen ersten Trreffer für United © getty

Der bislang ausgeliehene Stürmerstar möchte trotz eines Millionen-Angebots nicht länger für den englischen Meister spielen.

München - Manchester United wird den bislang ausgeliehenen Stürmerstar Carlos Tevez nun doch nicht dauerhaft verpflichten.

"Der Verein war damit einverstanden, die Ablösesumme von 28 Millionen Euro zu zahlen und hat Carlos einen Fünf-Jahres-Vertrag geboten, der ihn zu einem seiner bestbezahlten Spieler gemacht hätte", teilte der englische Meister mit.

Doch Tevez lehnte ab:

"Leider haben seine Berater uns informiert, dass er dennoch nicht länger in Manchester spielen möchte."

Tevez fühlt sich unerwünscht

Die Transferrechte an dem argentinischen Nationalspieler, der die vergangenen beiden Jahre als Leihgabe in Manchester spielte, hält der iranischstämmige Geschäftsmann Kia Joorabchian. Der hatte auch von Manchester die Leihgebühr erhalten.

Tevez hatte zum Saisonende erklärt, sich in Manchester nicht erwünscht zu fühlen. Er werde sich wohl nach einem neuen Klub umsehen müssen.

Teammanager Alex Ferguson hatte dagegen geäußert, Tevez unbedingt halten zu wollen.

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst:

Jones' US-Debüt frühestens im September

Jermaine Jones wird voraussichtlich frühestens am 5. September im WM-Qualifikationsspiel gegen El Salvador sein Debüt für die Nationalmannschaft der USA feiern.

Der Mittelfeldspieler von Schalke 04 kann bei der FIFA erst am 2. August den Antrag auf einen Wechsel der Nationalmannschaften stellen, also 60 Tage nachdem auf dem Kongress des Weltverbandes auf den Bahamas die Änderung der Statuten beschlossen wurde.

Derzeit würde das Gesuch von Jones nach FIFA-Angaben noch abgelehnt.

Einsatz gegen Mexiko nahezu ausgeschlossen

Da sich die Bearbeitung des Antrages auf eine Spielberechtigung für die Vereinigten Staaten zudem wohl einige Wochen hinziehen wird, ist ein Einsatz des gebürtigen Frankfurters bereits im nächsten WM-Qualifikationsspiel der USA in Mexiko am 12. August nahezu ausgeschlossen.

Jones hatte zuletzt mit seinem angekündigten Wechsel in den US-Kader für Wirbel gesorgt.

Der dreimalige Nationalspieler hatte unter anderem wegen seiner Nichtnominerung für die Asien-Reise seinen Abschied aus der DFB-Auswahl bekanntgegeben und anschließend Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff kritisiert.

Röber folgt Doll nach Ankara

Nach Christoph Daum, der zu Fenerbahce wechseln wird und Thomas Doll, der in der vergangenen Woche einen Vertrag bei Genclerbirligi unterschrieb, heuert nun auch Jürgen Röber in die Türkei an.

Der ehemalige Bundesliga-Coach einigte sich mit dem Hauptstadtklub Ankaraspor auf einen Zwei-Jahres-Vertrag. Röber tritt die Nachfolge von Aykut Kocaman an, der als Sportdirektor zu Fenerbahce wechselte.

Bei seiner Vorstellung verglich Röber seinen neuen Arbeitgeber mit seinem Ex-Klub Hertha BSC.

"Hertha und Ankara sind ähnliche Klubs"

"Sogar die Vereinsfarben sind ähnlich. Der Unterschied ist das Trainingszentrum. Sowas habe ich zum ersten Mal gesehen. Nicht mal Hertha hatte so gute Einrichtungen, aber wir waren dennoch erfolgreich. Auch hier werden wir Erfolg haben."

Auch Ankaraspor-Fußballchef Ahmet Gökce verglich die beiden Hauptstadtvereine:

"Hertha und Ankara sind sehr ähnliche Klubs. Beide legen großen Wert auf junge Spieler und haben eine gute Infrastruktur. Röber war dort erfolgreich, deswegen glauben wir, dass er auch hier Erfolg haben wird."

Vogts lehnt Türkei-Angebot ab

Der türkische Erstligist Trabzonspor hat Berti Vogts ein lukratives Angebot gemacht, dessen aktueller Arbeitgeber Aserbaidschan will den Vertrag des früheren Bundestrainers allerdings sogar noch verlängern.

"Das Angebot ehrt mich, aber ich habe einen Vertrag mit Aserbaidschan", sagte Vogts zu der Offerte der Türken, die ihm angeblich eine Million Euro netto pro Jahr zahlen wollten.

Ein Modell wie bei Guus Hiddink, der einige Zeit neben seinem Job als Nationaltrainer in Russland auch den FC Chelsea betreute, lehnt der Verband von Aserbaidschan ab.

"Ein doppelter Trainerjob ist nicht in unserem Interesse", sagte Generalsekretär Elchan Mammadow: "Berti Vogts leistet hier so gute Arbeit, dass wir mit ihm verlängern wollen."

Seedorf kauft AC Monza auf

Milan-Star Clarence Seedorf hat gemeinsam mit Ex-Inter-Spieler Giuseppe Bergomi und Salvo Zangari, Besitzer der Firma "Reply", den italienischen Verein AC Monza Brianza aufgekauft.

Der AC Monza, der zuletzt im Jahre 2000 in der Serie B spielte, wurde vergangene Saison 13. in der dritten italienischen Liga.

Vorstandschef Giambattista Begnini ließ im Dezember verlauten, dass der Klub zum Verkauf stehe.

Alessandro Costacurta, Daniele Massaro und Pierluigi Casiraghi, der derzeitige Coach der italienischen U-21-Nationalmannschaft, trugen in der Vergangenheit das Trikot des Vereins.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel