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Schluss mit Handshakes: Scolari (r.) gibt Ballack die Schuld an seinem Rauswurf © imago

Der ehemalige Chelsea-Coach gibt den Spielern die Schuld an seinem Rauswurf. Ventura wird Bari-Trainer. Internationale Splitter.

München ? Luiz Felipe Scolari, ehemaliger Trainer des FC Chelsea, tritt nach seinem Rauswurf noch einmal nach.

In der brasilianischen Zeitung "O Globo" sagt er, dass in den meisten europäischen Klubs der Trainer das schwächste Glied sei, das wüssten auch die Spieler.

Und denen gibt er auch die Schuld an seiner Entlassung beim englischen Pokalsieger: "Ballack, Drogba und Cech haben meine Trainingsmethoden und Forderungen nicht akzeptiert", sagte Scolari.

Er war am 9. Februar dieses Jahres nach nur sieben Monaten wegen ausbleibenden sportlichen Erfolgs bei Chelsea entlassen worden.

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst:

Ventura neuer Trainer in Bari

Der AS Bari, Aufsteiger in die Serie A, ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden.

Wie der Klub mitteilte, tritt Gian Piero Ventura die Nachfolge des entlassenen Antonio Conte an. Der bisherige Coach des Zweitligisten Pisa erhält einen Einjahresvertrag.

Conte war trotz des Aufstiegs entlassen worden, nachdem es zu Unstimmigkeiten zwischen ihm und der Vereinsführung bezüglich der Kaderplanung gekommen war.

Hasek neuer Präsident

Tschechiens ehemaliger Nationalspieler Ivan Hasek ist in Prag zum Präsidenten des nationalen Fußball-Verbandes (CFS) gewählt worden.

Der 45 Jahre alte Kapitän jener Mannschaft, die bei der WM 1990 im Viertelfinale am späteren Weltmeister Deutschland gescheitert war, setzte sich bei der Wahl klar gegen seinen Widersacher Ludek Vins durch.

In das CFS-Exekutivkomitee rückte Tschechiens Rekord-Nationalspieler Karel Poborsky (118 Länderspiele) auf.

Merkel schenkt Obama Trikots

Gut möglich, dass die Obama-Töchter Malia Ann und Natasha demnächst in Trikots der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft durch den Garten des Weißen Hauses in Washington laufen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bei ihrem USA-Besuch vor wenigen Tagen nämlich Geschenke der besonderen Art im Gepäck.

Die CDU-Politikerin überreichte US-Präsident Barack Obama zwei Fußbälle und zwei Trikots der DFB-Frauen in Kindergröße für Malia Ann (11) und Natasha "Sasha" (8). Das berichtet die "Bild am Sonntag". "Ja, meine Töchter haben Fußball zu ihrem Sport gemacht", bestätigte Obama der Zeitung.

Merkel ist bekennender Fußball-Fan und hat ein Herz für die Spielerinnen des Welt- und Europameisters.

"Sie unterstützt den Mädchen- und Frauenfußball mit höchstem persönlichen Einsatz und hat den DFB ja seinerzeit sogar ermuntert, sich um die WM 2011 zu bewerben," sagte WM-OK-Präsidentin Steffi Jones jüngst über die Kanzlerin.

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