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Victor Valdes wechselt 2002 von Barcas Nachwuchteam zu den Profis © getty

Der FC Barcelona bindet seinen Torhüter an sich. Kolumbianischer Todesschütze plädiert auf Notwehr. Internationale Splitter.

München - Champions-League-Sieger FC Barcelona hat seinen Torhüter Victor Valdes langfristig gebunden.

Barca einigte sich mit dem 27-Jährigen auf eine Verlängerung des ursprünglich bis 2010 laufenden Vertrages um vier Jahre bis zum 30. Juni 2014.

Die festgeschriebene Ablösesumme wurde von 100 auf 150 Millionen Euro erhöht.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Todesschütze plädiert auf Notwehr

Die kolumbianische Staatsanwaltschaft hat Profi Javier Florez nach einem ersten Verhör unter strengen Auflagen vorerst auf freien Fuß gesetzt.

Der Mittelfeldspieler des nationalen Vizemeisters Atletico Junior de Barranquilla hatte laut Augenzeugenberichten am Sonntag einen Fan seines Klubs erschossen.

Der KFZ-Mechaniker hatte Florez über mehrere Stunden mit Schmährufen beleidigt.

Die Ermittlungsbehörden veröffentlichten nun erste Ergebnisse der kriminalistischen Untersuchungen und korrigierten das Alter des erschossenen Familienvaters von 24 auf 32 Jahre.

Nach Augenzeugenberichten war Florez alkoholisiert, er soll den Mann zunächst angeschossen, dann verfolgt und schließlich mit einem weiteren Schuss getötet haben.

Der Anwalt des Profis widersprach dieser Darstellung und erklärte, Florez habe aus Notwehr gehandelt. Er habe in seinem Fahrzeug gesessen, sei mit Steinen beworfen worden und habe sich bedroht gefühlt.

Florez verweigerte beim Verlassen der Staatsanwaltschaft auf jeglichen Kommentar.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Milan verpflichtet Onyewu

Der AC Mailand hat US-Nationalspieler Oguchi Onyewu verpflichtet.

Der 27 Jahre alte Innenverteidiger kommt ablösefrei von Standard Lüttich und unterschrieb einen Dreijahresvertrag.

Onyewu hatte beim Confed-Cup in Südafrika mit den USA überraschend das Finale erreicht.

Die Rossoneri präsentierten damit nach den Protesten verärgerter Ultras beim Trainingsauftakt ihren zweiten Neuzugang. Zuvor hatte Milan bereits den Brasilianer Thiago Silva von Fluminense Rio de Janeiro unter Vertrag genommen.

Sheffield-Keeper wegen Dopings suspendiert

Der englische Zweitligist Sheffield United hat den irischen Ex-Nationaltorhüter Paddy Kenny nach einer positiven Dopingprobe suspendiert.

In einer Urinprobe, die der 31-Jährige im Mai nach einem Play-off-Halbfinale gegen Preston North End abgegeben hatte, waren Spuren der Stimulans Ephedrin gefunden worden.

Da es sich um ein schwebendes Verfahren handele, werde man keinen weiteren Kommentar abgeben, sagte ein Klubsprecher. Kenny droht eine zweijährige Sperre.

Rücktritt vom Rücktritt in Valencia

Einen Monat nach seinem Rücktritt vom Präsidentenamt hat Vicente Soriano wieder die Kontrolle beim FC Valencia übernommen.

Soriano steht an der Spitze der Investorengruppe Inversiones Dalport SA, die 51 Prozent der Aktien erworben hat und nun eine halbe Milliarde Euro in den hoch verschuldeten Klub pumpen will.

"Die Existenz des Vereins war bedroht. Das ist nun nicht mehr der Fall", erklärte Soriano.

"Wir hatten große Liquiditätsprobleme, die das Wachstum des Klubs behindert haben. Das Großprojekt FC Valencia wurde durch die Wirtschaftskrise aufgehalten."

Der Geschäftsmann wollte die Namen seiner Partner zwar nicht nennen, erklärte jedoch, ein weltweit agierendes Unternehmen stecke hinter der Übernahme.

Soriano hatte sein Amt als Präsident niedergelegt, nachdem er den sechsmaligen Meister in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten gebracht hatte.

Basualdo übernimmt Universidad de Chile

Der ehemalige Stuttgarter Bundesliga-Profi Jose Basualdo wird Trainer beim chilenischen Apertura-Finalisten Universidad de Chile.

Basualdo, der 1990 als Spieler mit Argentinien das WM-Finale gegen Deutschland verloren hatte, folgt auf Sergio Markarian. Der Uruguayer wird den Klub nach dem Rückspiel um den Apertura-Titel gegen Union Espanola am Dienstag verlassen. Das Hinspiel endete 1:1.

Pele fordert Gehaltsobergrenze

Brasiliens Fußball-Idol Pele hat den Weltverband FIFA zur Einführung einer Gehaltsobergrenze aufgefordert und die Legionärs-Mentalität der Spitzenspieler kritisiert.

"Es gibt im Fußball viele Großsponsoren, die größten Unternehmen investieren Riesensummen. Meiner Meinung nach sollten die Gehälter der Spieler begrenzt werden", sagte der Weltmeister von 1958, 1962 und 1970.

Den heutigen Superstars wirft der 68-Jährige vor, die Zukunft des Fußballs zu gefährden. "Ein Spieler wird bei Manchester United, Real Madrid oder dem AC Mailand vorgestellt, und er küsst das

Trikot. Dann wechselt er zu einem anderen Klub und küsst ein anderes Trikot", monierte Pele.

"Wir müssen sehr aufpassen, dass wir kein falsches Signal für die kommenden Generationen setzen."

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