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Robin van Persie spielt seit 2005 für die niederländische Nationalmannschaft © getty

Der Niederländer verlängert seinen Vertrag bei Arsenal. ManUnited holt französisches Sturmtalent. Internationale Splitter.

München - Der niederländische Nationalspieler Robin van Persie bleibt dem FC Arsenal treu.

Der 25 Jahre alte Offensiv-Allrounder und die "Gunners" einigten sich auf eine langfristige Zusammenarbeit, ohne Details zu nennen.

Van Persie, der 2004 von Feyenoord Rotterdam nach London gewechselt war, war mit 20 Toren in 44 Pflichtspielen erfolgreichster Arsenal-Torjäger der vergangenen Saison.

"Wir erwarten noch viel von ihm. Er kann einer der ganz Großen bei Arsenal werden", wurde Teamchef Arsene Wenger auf der Klub-Website zitiert.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

United holt französisches Talent

Manchester United hat den französischen Junioren-Nationalspieler Gabriel Obertan bis 2013 verpflichtet.

ManUnited und Obertans bisheriger Klub Gironsdins Bordeaux bestätigten den Transfer des Stürmers ohne Angaben finanzieller Einzelheiten

Obertan stand seit 2005 beim französischen Meister unter Vertrag. Zu Jahresbeginn war der 20-Jährige allerdings an den Gironsdins-Ligarivalen SC Lorient ausgeliehen worden.

Juve verpflichtet Brasilianer Melo bis 2014

Nach der Verpflichtung von Diego von Bundesligist Werder Bremer stockt Juventus Turin seinen Kader mit einem weiteren Brasilianer auf.

Die "alte Dame" nahm laut Angaben der "Gazzetta dello Sport" Mittelfeldspieler Felipe Melo vom AC Florenz für eine Ablöse von rund 25 Millionen Euro unter Vertrag.

Der 26-Jährige, der seit Sommer 2008 im Fiorentina-Trikot gespielt hatte, einigte sich mit Juve auf einen Vertrag bis 2014.

Laut "Gazzetta" wird Melo 2,5 Millionen Euro pro Saison verdienen.

Ronaldos Trikot der große Renner

Cristiano Ronaldo lässt die königlichen Kassen klingeln: Im Rahmen der Präsentation des Superstars gingen im Real-Fanshop innerhalb von zwei Stunden 2000 Exemplare des weißen Jerseys mit der Nummer 9 über den Tresen. (Zum Artikel: Ronaldo löst Massenhysterie aus)

Bei einem Verkaufspreis von 85 Euro pro Stück bedeutete das einen Umsatz von 170.000 Euro, wodurch allerdings erst ein Bruchteil der Rekordablöse von 94 Millionen Euro wieder eingespielt wurde.

Zudem geriet schon am Dienstag der Verkauf ins Stocken: Erste Größen waren ausverkauft.

Mit einem Verkaufstempo von 15 Trikots pro Minute stellte Ronaldo seinen neuen Teamkollegen Kaka deutlich in den Schatten.

Streik an den WM-Stadien

Ein landesweiter Streik der Bauarbeiter legt erneut die Arbeiten an den Stadien für die WM 2010 in Südafrika lahm.

Am Mittwoch begann der unbefristete Ausstand, an dem sich nach Angaben der Gewerkschaft NUM 70.000 Menschen beteiligen.

Die Bauarbeiter fordern 13 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeberseite lehnte es bislang ab, über zehn Prozent hinauszugehen. Es ist der erste große Streik, seit der neue Präsident Jacob Zuma im Mai in sein Amt kam.

"Wir werden solange durchhalten, bis ein Angebot auf den Tisch kommt, das akzeptabel ist", sagte NUM-Sprecher Lesiba Seshoka.

Die Gewerkschaft COSATU teilte mit: "Wir geben alles für den Erfolg der WM 2010. Wir werden aber nicht akzeptieren, dass die Stadien von Arbeitern gebaut werden, die unterbezahlt sind oder unter gefährlichen Umständen schuften müssen."

Der Streik verzögert die Baumaßnahmen an den letzten fünf WM-Stadien, die im Dezember fertig sein sollten. 50.000 NUM-Mitglieder sind damit und mit dem Bau des Nahverkehrssystems Gautrain beschäftigt.

Schweizer Investor rettet Southampton

Ein Schweizer Investor hat den englischen Traditionsklub FC Southampton vor dem Aus bewahrt.

Der 61-jährige Milliardär Markus Liebherr übernahm am Mittwoch nach Angaben von Southamptons Insolvenzverwaltern die Kontrolle über den früheren FA-Cup-Sieger.

Über finanzielle Details des Deals lagen zunächst keine Informationen vor.

Southampton hatte im Frühjahr aufgrund von Schulden in Höhe von umgerechnet 30 Millionen Euro Insolvent anmelden müssen.

Der Klub war 2005 durch den Bau des St.-Mary's-Stadion in finanzielle Schieflage geraten. Der aus der Insolvenz resultierende Abzug von zehn Punkten besiegelte den Absturz der Saint in die dritte Liga.

Italien führt Fankarte gegen Gewalt ein

Der italienische Fußballverband will im Kampf gegen Gewalt in den Stadien vom kommenden September an eine sogenannte Fankarte einführen.

Damit möchte man die Tifosi enger an ihren Klub binden und zugleich Hooligans ausgrenzen. Die Fankarte soll zudem den Zugang zum Stadion beschleunigen.

"Wir wollen alle Vereine zwingen, ab der kommenden Meisterschaft die Fankarten einzuführen", sagte der italienische Innenminister Roberto Maroni laut Medienberichten.

Verbandschef Giancarlo Abete sagte, dass die Fankarte erstmals an jene Tifosi vergeben wird, die dem Qualifikationsspiel Italiens gegen Bulgarien am 9. September in Turin für die WM 2010 in Südafrika beiwohnen werden.

Um die Karte zu erhalten, müssen die Tifosi ihre persönlichen Daten angeben. Dadurch sollen sie leichter identifiziert werden können.

Innenminister Maroni strebt ähnliche Anti-Hooligan-Maßnahmen an, die bereits vor Jahren in England ergriffen worden waren.

Die Behörden wollen auch in der kommenden Saison alle Spiele, die risikobelastet sind, unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden lassen.

Gerba führt Kanada zum Sieg

Mit seinem zweiten Turniertreffer hat Ali Gerba Kanadas Nationalmannschaft beim Gold-Cup in den USA zum zweiten Sieg geführt.

Die Ahornblätter gewannen in Columbus durch das Tor von Gerba in der 32. Minute mit 1:0 (1:0) gegen El Salvador.

Im zweiten Spiel der Gruppe A der kontinentalen Titelkämpfe von Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik setzte sich Costa Rica ebenfalls mit 1:0 (0:0) gegen Jamaika durch.

Nach zwei Spieltagen führt Kanada die Vorrundengruppe A mit sechs Punkten vor El Salvador und Costa Rica (je drei Zähler) und Jamaika (null Punkte) an.

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