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David Beckham lief 111 Mal für die englische Nationalmannschaft auf © getty

Der englische Nationalspieler weist die Vorwürfe seines Teamkollegen zurück und teilt selbst aus. Mexikos Coach wird gesperrt.

München - David Beckham hat die Kritik seines Teamkollegen Landon Donovan in dem Buch "Das Beckham-Experiment" zurückgewiesen und Donovan selbst wegen dessen Äußerungen unprofessionelles Verhalten vorgeworfen.

"In 17 Jahren habe ich in den besten Mannschaften mit den größten Spielern zusammen gespielt."

"Nicht einmal bin ich wegen meiner Einstellung kritisiert worden", sagte Beckham bei seiner Rückkehr zum US-Klub Los Angeles Galaxy:

"In meinen Augen ist es unprofessionell, sich in der Öffentlichkeit über einen Mitspieler zu äußern."

Gespräch mit Donovan

Beckham will noch vor dem ersten Spiel am 16. Juli gegen New York das Gespräch mit Donovan suchen.

"Es ist wichtig, das aus der Welt zu schaffen", sagte "Becks".

Donovan, der zuletzt an den deutschen Rekordmeister Bayern München ausgeliehen war, ruderte zumindest etwas zurück:

"Ich werde mich nicht entschuldigen"

"Ich werde mich nicht für meine Ansichten entschuldigen, aber ich habe gelernt, dass man manche Dinge nicht in die Öffentlichkeit tragen sollte."

In dem Buch, das am 14. Juli erscheint, schießt Donovan scharf gegen Beckham.

"Vielleicht ist er kein Leader. Vielleicht ist er auch kein Kapitän, aber zumindest sollte jeder an jedem Tag seinen Arsch ein bisschen bewegen", wird der amerikanische Nationalspieler zitiert.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Arnesen neuer Sportdirektor des FC Chelsea

Der dänische Ex-Nationalspieler Frank Arnesen ist beim englischen Premier-League-Klub FC Chelsea zum Sportdirektor befördert worden.

Zuletzt hatte der 52-Jährige beim Klub des deutschen Nationalmannschafts-Kapitäns Michael Ballack als Nachwuchsleiter und Chefscout gearbeitet.

Bereits im vergangenen Mai war Arnesen in Chelseas Vorstand berufen worden.

Gold Cup: Drei Spiele Sperre für Mexikos Nationalcoach

Trainer Javier Aguirre von Mexikos Nationalmannschaft wurde beim Gold Cup in den USA für drei Spiele gesperrt.

Der Coach hatte beim 1:1 im Spiel der Gruppe C gegen Panama einen Zusammenstoß mit dem gegnerischen Mittelfeldspieler Ricardo Phillips provoziert.

Zehn Minuten vor Spielende hatte Aguirre seine Coching-Zone verlassen und war mit Phillips zusammengestoßen, als der Ball die Außenlinie überquert hatte.

Dem Trainer wurde unterstellt, durch seine Aktion eine Verletzung des Spielers in Kauf genommen zu haben.

Zudem wurde Mexikos Fußball-Verband zu einer Strafe von 25.000 US-Dollar verurteilt.

In der Gruppe B sicherte sich die USA durch ein 2:2 über Haiti mit sieben Punkten den Gesamtsieg und zog damit ins Viertelfinale ein.

Zweiter wurde Honduras, das nach dem 4:0 über Grenada auf sechs Punkte kam und ebenfalls die Runde der letzten Acht erreichte.

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