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Ronaldo wurde mehrfach zum Weltfußballer gewählt © getty

Ronaldo präsentiert sich weiter in Torlaune. In Bolivien feiert ein Zwölfjähriger sein Profidebüt. Beim Gold-Cp steht das Halbfinale.

München - Brasiliens Superstürmer Ronaldo ist weiter in Torlaune.

Beim Auswärtsspiel mit seinem Klub Corinthians Sao Paulo bei Cruzeiro Belo Horitonte verschoss der 32-Jährige zwar einen Strafstoß, machte den Fehlschuss aber nach der Halbzeitpause mit einem Tor wieder gut.

Corinthians feierte auch durch Ronaldos Tor schließlich einen 2:1-Sieg im Mineirao-Stadion.

Seit seinem Comeback in seiner Heimat im März schoss er bereits 17 Tore in 25 Partien.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Zwölfjähriger feiert Profidebüt in Bolivien

Ein zwölf Jahre altes Talent hat in Boliviens Meisterschaft ein rekordverdächtiges Debüt gefeiert.

Mauricio Baldivieso kam am Sonntag beim 0:1 seines Klubs Aurora Cochabamba gegen La Paz FC sechs Minuten vor der Pause ins Spiel, weil sein Trainer und prominenter Vater Julio Baldivieso im Auroro-Kader erhebliche Personalprobleme plagten.

Baldivieso junior feierte durch die Premiere im Team seines Vaters, der zu Boliviens Fußball-Idolen gehört und 1994 bei der WM-Endrunde in den USA in der Vorrunde auch gegen Deutschland (0:1) spielte, als einer der jüngsten Spieler aller Zeiten sein Debüt in einer nationalen Meisterschaft.

Der US-Amerikaner Freddy Adu kam in der USA-Profiliga MLS in Washington bei DC United mit 14 Jahren zu seinem ersten Einsatz, und der Argentinier Sergio Agüero war bei seinem ersten Erstliga-Einsatz für Independiente Buenos Aires 15 Jahre und einen Monat alt.

Der Baldivieso-Filius erlitt in der Partie gegen La Paz noch vor dem Seitenwechsel durch ein rüdes Foul eine Knöchelverletzung.

Nach ärztlicher Behandlung jedoch spielte der Teenager die Begegnung unter Schmerzen und dem Applaus der Zuschauer zu Ende.

Beckham eigenen Fans ausgepfiffen

Englands Superstar David Beckham ist bei vielen seiner amerikanischen Fans unten durch.

Der 34-Jährige wurde bei seinem ersten Heimspiel für den US-Profi-Klub LA Galaxy nach seinem halbjährigen Gastspiel beim AC Mailand gnadenlos ausgepfiffen und beleidigt.

Das 2:2 im Freundschaftsspiel zwischen LA Galaxy und Beckhams Ex-Klub Milan in Carson/Kalifornien rückte dabei völlig in den Hintergrund.

"Es ist manchmal auch positiv, ausgepfiffen zu werden. Es bringt einem Inspiration", sagte Beckham nach dem Spiel.

Während des Spiels wäre es zudem fast zu einer direkten Konfrontation mit einem Fan gekommen, die von Sicherheitskräften gerade noch verhindert werden konnte: "Der Mann hat Dinge zu mir gesagt, die nicht besonders nett waren. Das ging unter die Gürtellinie. Aber man kann ja auch nicht von jedem geliebt werden."

Die 27.000 Zuschauer hatte den 110-maligen Nationalspieler der Three Lions bereits beim Einlaufen heftig ausgepfiffen.

Zudem wurde Beckham, der seit Tagen mit einer Rückkehr in die Premier League oder zum AC Mailand kokettiert, mit Plakaten verunglimpft.

"Geh nach Hause, Betrüger" und "Du bist übel" war auf den Spruchbändern zu lesen.

Costa Rica und Mexiko im Gold-Cup-Halbfinale

Costa Rica und Mexiko komplettieren das Halbfinale des Gold-Cups.

Costa Rica schaltete in Dallas das Überraschungsteam aus Guadeloupe durch ein 5:1 (2:0) aus und trifft in der Runde der letzten Vier auf Mexiko, das Haiti ebenso souverän mit 4:0 (2:0) bezwang.

Im andere Halbfinale spielt Gastgeber und Titelverteidiger USA, der sich 2:1 nach Verlängerung gegen Panama durchgesetzt hatte, gegen Honduras (1:0 gegen Kanada). Das Finale der Nord- und Mittelamerika-Meisterschaft findet am 26. Juli (Sonntag) in New York statt.

Blatter schlägt Hotel-Schiffe vor

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter sieht die Unterbringung und den Transport bei der WM 2010 in Südafrika als problematische Bereiche an.

Um mehr Unterkünfte vor allem in den Küsten-Städten Durban und Port Elizabeth zu schaffen, schlägt der Schweizer nun Ausweichquartiere auf dem Wasser vor.

"Man könnte große Hotelschiffe dorthin bringen, die etwa 2000 Personen Platz bieten", sagte er in einem Interview der Deutschen Welle.

Blatter nannte außerdem den Transport in Südafrika "ein Problem", zeigte jedoch auch Verständnis für das WM-Gastgeberland.

"Südafrika ist so groß wie Frankreich und Spanien zusammen und hat immerhin 40 Millionen Einwohner. Deshalb gibt es Flächen, wo nur Straßen und keine Bahnen zu finden sind. Aber ich meine, andere Länder, andere Sitten, dann muss man eben fliegen oder Bus fahren", sagte er.

Hearts of Oak Meister in Ghana

Die Hearts of Oak sind neuer ghanaischer Fußball-Meister.

Ein 2:0-Sieg über Absteiger St. Mirren brachte den Hearts den 19. Titel mit drei Punkten Vorsprung auf Verfolger Kotoko und gleichzeitig die Qualifikation zur afrikanischen Champions League.

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