vergrößernverkleinern
Samuel Eto'o wechselte 2004 von RCD Mallorca zum FC Barcelona © getty

Der Wechsel des Barca-Stürmers zu Inter nimmt immer konkretere Formen an. Doch noch sind Eto'os Gehaltsforderungen zu hoch.

Von Thorsten Mesch und Robert Gherda

München - Samuel Eto'o steht offenbar kurz vor dem Wechsel zu Inter Mailand.

Wie die "Gazzetta dello Sport" in ihrer Online-Ausgabe berichtet, haben sich Eto'os Berater Jose Maria Mesalles und Inter Mailands Präsident Massimo Moratti am Dienstagmorgen getroffen, um den Wechsel des Barca-Stürmers zu konkretisieren.

Der 28-jährige Kameruner fordert angeblich elf Millionen Euro pro Saison, Inter bietet zehn Millionen plus variable Gehaltszahlungen (Lässt Eto'o den Mega-Deal noch platzen?).

Moratti sieht den Transfer auf einem guten Weg. Einige Medien behaupten sogar, Eto'o sei in Mailand gesehen worden.

Einigung noch am Dienstag?

Für den Dienstagnachmittag soll ein zweites Treffen angesetzt sein. Dann werden beide Seiten versuchen, zu einem Abschluss zu kommen.

Im Raum steht ein Fünfjahresvertrag für den Angreifer, der 2004 von RCD Mallorca zum FC Barcelona gewechselt war.

Auf der vereinseigenen Homepage sagte der Inter-Boss: "Bevor die Verhandlungen nicht abgeschlossen sind, können wir nichts sagen, aber ich bin sehr zuversichtlich."

In Barcelona nicht mehr erwünscht

Pep Guardiola, Trainer des FC Barcelona hatte am Montag in einer Pressekonferenz verlauten lassen, dass er ohne den Afrikaner plant und ein Wechsel Eto'os nach Mailand für alle Beteiligten das Beste wäre.

Zwar gebe es keine sportlichen Gründe, die für einen Verkauf Eto's sprechen, aber Barca müsse nach dem Champions-League-Triumph gegen Manchester United neue Reizpunkte setzen, sagte Guardiola.

Zlatan Ibrahimomic soll ab der kommenden Saison zusammen mit Lionel Messi und Thiery Henry dann für die nötigen Tore sorgen.

Auch Hleb zu Inter?

Sollte es zu einer Einigung zwischen Eto'o und Inter kommen, könnte der Tausch der beiden Weltklassestürmer endlich über die Bühne gehen.

Barca würde zusätzlich noch 40 Millionen nach Mailand überweisen und den Ex-Stuttgarter Alexander Hleb für eine Saison an die ?Nerrazurri? ausleihen.

Laporta rechtfertigt Spielertausch

Der Transfer wird von vielen Experten als Fehler auch Sicht der Katalenen gesehen, was aber Barca-Präsident Joan Laporta nicht nachvollziehen kann. "Es ist kein teures Geschäft. Wir verkaufen beziehungsweise verleihen schließlich zwei Spieler, die wir auch vor dem Deal abgeben wollten?, so Laporta.

Ibrahimovic befindet sich zurzeit mit Inter zur Saisonvorbereitung in Los Angeles, hat aber bereits verlauten lassen, dass ein Wechsel zum Triple-Sieger der letzten Saison eine Ehre für ihn wäre.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel