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Ibrahimovic nimmt beim FC Barcelona den Platz von Samuel Eto'o ein. Der Kameruner übernimmt den Job des Schweden bei Inter Mailand
Zlatan Ibrahimovic wurde den Barca-Fans am Montagabend vorgestellt © getty

Barca gibt den Kameruner und Hleb im Tausch für den Schweden ab. Dazu müssen die Katalanen noch 45 Millionen Euro berappen.

Madrid - Das spektakuläre Tauschgeschäft zwischen Inter Mailand und dem FC Barcelona ist perfekt: Am Montagabend wechselten die Stürmerstars Zlatan Ibrahimovic und Samuel Eto'o ihre Arbeitsplätze.

Nachdem der Schwede Ibrahimovic einen Fünfjahresvertrag beim Champions-League-Sieger Barca unterzeichnet hatte, leistete wenig später auch der Kameruner Eto'o seine Unterschrift für fünf Jahre in Italien.

Beide hatten zuvor ihre medizinischen Checks erfolgreich bestanden.

Neben dem 28 Jahre alten Stürmer Eto'o wird der Ex-Stuttgarter Alexander Hleb auf Leihbasis zu Inter Mailand wechseln.

Barca muss 45 Millionen Euro überweisen

Barcelona muss in diesem Tauschgeschäft zusätzlich noch etwa 45 Millionen Euro an Inter überweisen. Der Wert von Eto'o wird auf rund 20 Millionen Euro taxiert.

Den Weißrussen Hleb könnte Inter nach der kommenden Saison für zehn Millionen Euro unter Vertrag nehmen.

Beim Medizincheck wurde bei Ibrahimovic lediglich eine Fraktur am linken Handknochen aus dem Freundschaftsspiel von Inter Mailand gegen den FC Chelsea festgestellt.

Deswegen soll der 27-jährige Schwede bereits am Dienstag operiert werden.

"Es war nicht einfach"

"Ich lebe jetzt einen Traum", kommentierte Ibrahimovic den Vollzug des Transfers und zeigte sich erleichtert, dass die Wochen der Spekulationen nun ein Ende hatten.

"Es war nicht einfach für mich in den letzten Wochen", sagte er und fügte hinzu: "Mein Wille nach Barcelona zu kommen, war zu groß, um in Mailand zu bleiben."

Eto'o will die Champions League gewinnen

Auch Eto'o schien sich mit seiner neuen Heimat schnell angefreundet zu haben.

"Ich bin sehr glücklich, bei Inter zu sein. Ich bin hergekommen, um hart zu arbeiten und die Champions League zu gewinnen", wird der Afrikaner auf der Klub-Homepage zitiert.

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