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Martin Jol machte in seiner aktiven Karriere 1978/79 neun Spiele für den FC Bayern © getty

Der Ex-HSV-Coach fährt mit dem niederländischen Rekordmeister den ersten Erfolg ein. Ruttens Team patzt trotz Zwei-Tore-Führung.

München - Der ehemalige Hamburger Bundesliga-Coach Martin Jol hatte mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam einen Einstand nach Maß.

Der Champions-League-Sieger von 1995 gewann am 1. Spieltag der Ehrendivision durch die Tore von Miralem Sulejmani (41.) und Stürmerstar Dennis Rommedahl (72.) mit 2:0 beim FC Groningen.

Jol hatte nach einjähriger Tätigkeit den HSV im Sommer verlassen, weil ihm offenbar mehr Befugnisse im sportlichen Bereich verweigert worden waren.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball zusammengestellt:

Rutten-Team nach 2:0-Führung nur Unentschieden

Für den ehemaligen Schalker Coach Fred Rutten begann die Saison dagegen mit einer Enttäuschung.

Trotz einer 2:0-Führung durch Nordin Amrabat (27.) und Ola Toivonen (41.) kam der PSV Eindhoven im Heimspiel gegen Aufsteiger VV Venlo nicht über einer 3:3 hinaus.

Achmed Ahahaoui (53.) und Keisuke Honda (60.) glichen zunächst für Venlo aus. Erneut Toivonen (82.) brachte den PSV wieder in Führung, die jedoch Ruben Schaken drei Minuten später egalisierte.

Zwei Rote Karten - Alkmaar verliert

Meister AZ Alkmaar hatte nach dem Abgang von Trainer Louis van Gaal zu Bayern München hingegen einen katastrophalen Saisonstart.

Der neue Coach Ronald Koeman musste nicht nur die 2:3-Niederlage bei Heracles Almelo verdauen, sondern auch die Roten Karten gegen Gill Swerts (89.) und Graziano Pelle (90.).

Brasiliens Präsident Lula für Gesetz gegen Transfers

Brasiliens Staatspräsidenten Luiz Inacio Lula da Silva ist die Abwanderung der heimischen Fußballstars in der Sommerpause der europäischen Ligen ein Dorn im Auge.

Deshalb will der Regierungschef dem Treiben einen Riegel vorschieben.

"Entweder machen wir ein Gesetz, das den Verkauf der Spieler während der Meisterschaft verbietet, oder wir passen den brasilianischen Spielkalender an die Transferfenster der externen Märkte an", erklärte Lula.

Klubs sind gezwungen ihre Teams umzubauen

In Brasilien nimmt die erste Liga ihren Spielbetrieb erst im Mai auf, die Saison endet im Dezember.

So sind die Topklubs, die ihre Profis im Juli und August vor allem an die finanzkräftigen Klubs in Europa verlieren, gezwungen, mitten in der Meisterschaft ihr Team umzubauen.

Lula weiß aber, dass die Abwanderung der Talente und Stars sich generell nicht unterbinden lässt. "Die Jungs müssen ja Geld verdienen, und der Beruf ist nur kurz", erinnert das brasilianische Staatsoberhaupt, das sich dennoch ärgert, wenn die Spieler "auf dem Höhepunkt ihrer Karriere im Ausland spielen".

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