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Ben Sahar sorgte gegen Liverpool mit einem Doppelpack für die Entscheidung © getty

Espanyol Barcelona weiht sein neues "Estadi Cornella-El-Prat" gebührend ein. Ein italienischer Stattsanwalt warnt vor der Mafia.

München - Der spanische Erstligist Espanyol Barcelona hat ein neues Zuhause gefunden und sofort seinen ersten Sieg eingefahren.

Der Stadtrivale des FC Barcelona besiegte im neu gebauten "Estadi Cornella-El-Prat" vor 40.500 Zuschauern den englischen Rekordmeister FC Liverpool mit 3:0.

Luis Garcia brachte das Team von Trainer Mauricio Pochettino in der 19. Minute auf die Siegerstraße, bevor Ben Sahar mit einem Doppelpack (63., 87.) den Endstand besorgte.

Espanyol hat damit nach zwölf Jahren im "Exil" des Olympiastadions von Barcelona damit wieder ein eigenes Stadion.

"Für Espanyol hat jetzt die Zukunft begonnen"

Um Schulden abzubauen, hatte der Verein in den 90er Jahren seine Arena im Stadteil Sarria verkaufen müssen. 1997 wurde das Stadion dann abgerissen.

Die neue, reine Fußballarena steht nun auf der Grenze zwischen zwei Vorstädten Barcelonas: Cornella und El Prat. Die Baukosten betrugen 60 Millionen Euro.

"Für Espanyol hat jetzt die Zukunft begonnen", sagte Vereinspräsident Daniel Sanchez Llibre.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball zusammengestellt:

Staatsanwalt warnt: Italiens Fußball im Visier der Mafia

Italiens Antimafia-Staatsanwalt Piero Grasso warnt in der "Gazzetta dello Sport" vor den Machenschaften der italienischen Mafia, die offenbar auch im Fußball ihre Finger im Spiel hat: "Die Mafia hat den Fußball ins Visier genommen."

Vor allem bei der Geldwäsche sei die Mafia aktiv. "Das sollte nicht unterschätzt werden", sagte Grasso.

Das zweite große Problem seien die Sportwetten, wobei es sich nicht immer um Ergebnisabsprachen handeln müsse. Klubs könnten auch absichtlich ersatzgeschwächt auflaufen, um die Spielausgänge zu manipulieren.

Kleinere Vereine seien im gegensatz zu den italienischen Top-Klubs stärker gefährdet: "In den unteren Ligen, die weniger Medienaufmerksamkeit auf sich ziehen, muss man besonders aufpassen. Vor allem in Süditalien."

Schweinegrippe: Russische Fans sollen zu Hause bleiben

Wegen der in Großbritannien grassierenden Schweinegrippe sollen russische Fußballfans nicht zum WM-Qualifikationsspiel der "Sbornaja" am 9. September nach Wales reisen.

"Wir wollen unsere Anhänger davon überzeugen, nicht zu fahren. Die Ansteckungsgefahr wäre zu groß", sagte Gennady Onischchenko, Chef der russischen Gesundheitsbehörde.

Großbritannien ist in Europa von der Schweinegrippe am stärksten betroffen. Allein in der vergangenen Woche wurden 110.000 neue Fälle gemeldet.

Russland dagegen blieb mit 55 Ansteckungen insgesamt bislang weitgehend verschont.

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