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Didier Drogba schoss seit 2004 bereits 55 Tore für Chelsea in der Premier League © getty

Der Stürmer hält seinem Klub die Treue. Portsmouth schickt nach einer Schlägerei zwei Profis heim. Haan wird in China bestraft.

München - Didier Drogba hat seinen Vertrag beim FC Chelsea vorzeitig um zwei Jahre bis 2012 verlängert.

Nach einer Anhebung seines Gehaltes soll der Teamkollege von Michael Ballack Medienberichten zufolge dann umgerechnet rund 117.000 Euro pro Woche verdienen.

Als oberstes Ziel gab Drogba den Gewinn der Champions League mit Chelsea aus.

"Ich liebe diesen Club. Ich fühle mich wohl hier und ich möchte weiter Titel gewinnen", sagte der 31-Jährige

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst:

Schlägerei in Portsmouth-Trainingslager

Zwei Profis des englischen Erstligisten FC Portsmouth sind nach einer heftigen Schlägerei im Trainingslager in Portugal von Teammanager Paul Hart nach Hause geschickt worden.

David Nugent und Marc Wilson waren nach der 0:4-Pleite im Testspiel gegen Benfica Lissabon im Teamhotel in Guimaraes aneinandergeraten und mussten anschließend umgehend den Rückflug auf die Insel antreten.

Zudem belegte Portsmouth die beiden Spieler mit einer Geldstrafe in höhe eines halben Monatsgehalts.

Arie Haan nachträglich gesperrt

Der frühere Stuttgarter und Nürnberger Bundesliga-Trainer Arie Haan ist in China wegen eines "unmoralischen Angebots" für drei Spiele gesperrt worden.

Der niederländische Ex-Nationalspieler hatte beim 3:2-Sieg seines Klubs Chongqing gegen Tabellenführer Peking Guoan nach einem Elfmeter für den Gegner in Richtung des vierten Offiziellen mit einem Bündel Geldscheine gewedelt und gefragt: "Willst Du Geld?"

Neben der Sperre von drei Spielen wurde Haan vom chinesischen Fußball-Verband CFA zudem zu einer Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro verurteilt. Seit dem Schiedsrichter-Skandal in den 90er Jahren geht der chinesische Fußball sehr sensibel mit Bestechungsversuchen um.

Der Verband erklärte in einem Statement, dass Haans Geste einen "negativen sozialen Einfluss" auf die Bevölkerung habe.

Argentinischer Fußball in Schuldenfalle

Der argentinische Profifußball steckt in der Schuldenfalle, die Fans gehen auf die Barrikaden:

Wegen der hohen Verbindlichkeiten zahlreicher Erstligisten hat der argentinische Fußball-Verband (AFA) am Mittwoch die Verlegung des für den 14. August geplanten Ligastart beschlossen.

Daraufhin stürmten aufgebrachte Anhänger die AFA-Zentrale in Buenos Aires, schlugen Fensterscheiben ein und forderten den Rücktritt von Verbands-Präsident Julio Grondona.

"Es gibt nur eine Lösung für das Problem. Wir brauchen mehr Fernsehgelder", sagte AFA-Boss Grondona, der von den frustrierten Fans wegen der Finanzkrise der Klubs als "Dieb" bezeichnet wurde.

Insgesamt schulden die argentinischen Profiklubs der Regierung Steuergelder in Höhe von umgerechnet 54 Millionen Euro.

Um die Verluste auszugleichen, verhandelt der Verband derzeit mit den TV-Anstalten, um eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2020 zu erwirken.

Derzeit zahlen die TV-Sender der Liga rund 40 Millionen Euro pro Saison, durch die Vertragsverlängerung sollen den Klubs dann knapp 120 Millionen Euro pro Spielzeit zukommen.

FA will Schiedsrichter besser schützen

Der englische Fußball-Verband FA verbietet in der Premier League mit Beginn der neuen Saison öffentliche Kritik an Schiedsrichtern und wird auch die sogenannte Rudelbildung schärfer ahnden.

"Wir haben die Klubs angewiesen, dass Spieler, Trainer und andere Klubvertreter keine öffentlichen Kommentare mehr zu den Ansetzungen der Schiedsrichter abgeben dürfen. Das wird in Zukunft bestraft", hieß es in einem offiziellen FA-Statement.

Mit einer saftigen Geldstrafe müssen die Klubs zudem rechnen, wenn drei oder mehr Spieler einen Referee nach dessen Entscheidung bedrängen.

Damit soll die Rudelbildung eingedämmt werden. Sollten sich Spieler, Trainer und Klubvertreter nach dem Spiel negativ oder abfällig über den Schiedsrichter äußern, droht ebenfalls eine Sperre oder Geldstrafe.

Wegen Schweinegrippe: Mundschutz im Stadion

Aus Angst vor Ausbreitung der Schweinegrippe dürfen die Zuschauer das Spiel in der brasilianischen Liga zwischen FC Coritiba und FC Santos am Donnerstag nur mit Mundschutz verfolgen.

Einen entsprechenden Erlass verkündete Richter Giani Moreschi am Dienstag, nachdem der zuständige Generalstaatsanwalt sogar eine Absage des Spiels beantragt hatte.

Der Richter ordnete an, an den Stadiontoren Masken zu verteilen.

"Alle Fans sind dazu verpflichtet, einen Mundschutz zu tragen, ansonsten werden die Organisatoren mit einer Geldstrafe von 300.000 Reais (rund 115.000 Euro) belegt", teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Das Spiel findet in Cascavel statt, 500 km entfernt vom eigentlichen Heimstadion Coritibas. Grund ist eine Stadionsperre nach Vorkommnissen im Derby gegen Atletico Paranaense im vergangenen Monat. In der Region hat die Schweinegrippe bislang 25 Todesopfer gefordert.

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