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Romario (l. im Trikot von Adelaide) wurde 1994 mit Brasilien Weltmeister © getty

Romario will für unterklassigen Verein auflaufen. Wohl auch, um von privaten Problemen abzulenken. Internationale Splitter,

München - Brasiliens Fußball-Idol Romario will noch einmal auf Torejagd gehen.

Mit mittlerweile 43 Jahren plant der 1000-Tore-Stürmer ein Comeback beim unterklassigen America FC aus Rio de Janeiro, für den er seit Mai dieses Jahres als Botschafter auf Sponsoren- und Partnersuche geht.

"Ich werde in ein, zwei offiziellen Spielen auflaufen, um den Traum meines Vaters zu erfüllen", erklärte der Weltmeister von 1994, dessen Vater Edevair zeitlebens Fan der "Diabos" (Teufel) war.

Romario soll seine Spielgenehmigung für die Zweite Liga der Regionalmeisterschaft von Rio de Janeiro bereits in der kommenden Woche erhalten.

Mit der überraschenden Nachricht lenkte der jüngst wegen nicht bezahlter Alimente für seine beiden Kinder aus erster Ehe in die Schlagzeilen geratene Ex-Nationalspieler auch von einem weiteren privaten Rückschlag ab.

Am Mittwoch war sein Luxusappartment an Rios Prachtstrand Barra da Tijuca für umgerechnet 3,1 Millionen Euro zwangsversteigert worden.

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst.

Beckham will zurück zum AC Mailand

Mailand - Für den englischen Fußball-Star David Beckham ist bei einer möglichen Rückkehr nach Europa der 17-malige italienische Meister AC Mailand die erste Adresse.

"Ich würde nie eine Rückkehr nach England ganz ausschließen, aber ich habe meine Zeit in Mailand genossen, und sie haben jüngst gesagt, dass sie mich zurück wollen. Außerdem ist der AC Mailand einer der besten Klubs der Welt", sagte der 34-Jährige nach dem 2:2 (0:2) der englischen Nationalmannschaft im Länderspiel in den Niederlanden.

Beckham, der bei Los Angeles Galaxy noch einen Vertrag bis 2013 besitzt, hatte bereits im Frühjahr ein dreimonatiges Gastspiel auf Leihbasis bei Milan absolviert.

Nach dem Saisonende in den USA will der Mittelfeldstar dann Anfang des Jahres endgültig zurück nach Europa.

"Ich bin zu 95 oder 99 Prozent sicher, dass es klappen wird. Vorher will ich mich aber auf den Rest der Saison konzentrieren", sagte Beckham, der mit Los Angeles derzeit auf dem zweiten Platz liegt.

Zuletzt waren aus der Premier League der FC Chelsea, Tottenham Hotspur und der FC Portsmouth an einer Verpflichtung Beckhams interessiert.

Der 113-malige Nationalspieler hatte letztmals 2003 vor seinem Wechsel von Manchester United zu Real Madrid in England gespielt.

Englands Nationaltrainer Fabio Capello hatte Beckham zuletzt eine Rückkehr nach Europa nahegelegt, um die Chancen auf eine Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika nicht zu gefährden. "Das sind keine neue neuen Nachrichten für mich. Das habe ich immer gewusst", sagte Beckham.

Mexiko wahrt WM-Chance - Rückschlag für USA

Mit einem Sieg im Prestigeduell gegen den Erzrivalen USA hat die mexikanische Nationalmannschaft ihre Chance auf ein WM-Ticket gewahrt.

Vor 110.000 Zuschauern im Azteken-Stadion von Mexiko-Stadt bezwangen die Gastgeber den Confed-Cup-Finalisten 2:1 (1:1) und dürfen weiter auf ihre fünfte WM-Teilnahme in Serie hoffen.

Die Mexikaner, die mit neun Punkten Vierter sind, stehen aber weiter unter Zugzwang. Nur die ersten Drei qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde.

Der Vierte bestreitet Entscheidungsspiele gegen den Fünften der Südamerika-Gruppe. Spitzenreiter bleibt Costa Rica mit zwölf Zählern trotz einer 0:4 (0:1)-Pleite in Honduras (10), das nun Zweiter ist.

Die USA (10) rutschten auf Platz drei ab. Im Kellerduell besiegte Trinidad und Tobago die Auswahl El Salvadors 1:0 (1:0). Beide Teams weisen nun fünf Zähler auf.

Ein spätes Tor des drei Minuten zuvor eingewechselten Miguel Sabah (81.) bescherte den Mexikanern den eminent wichtigen Sieg. Mit neun Punkten sind die Lateinamerikaner Tabellenvierter der CONCACAF-Gruppe.

Israel Castro (19.) hatte für das Team von Trainer Javier Aguirre das 1:1 markiert, Charlie Davies (8.) das Führungstor für die USA erzielt.

Viele italienische Profis sind arbeitslos

Nach Angaben der italienischen Spielergewerkschaft AIC sind in den ersten drei Ligen 171 Profi-Fußballer arbeitslos, 282 weitere könnten ab der nächsten Saison hinzukommen.

Sergio Campana, der Präsident der Fußballergewerkschaft, fordert eine Reduzierung der Anzahl ausländischer Kicker: "In Italien gibt es zu viele Fußballer und zu viele Ausländer. Nach Italien kommen zu viele ausländische Fußballer, die den oft besseren Italienern den Platz wegnehmen."

Er verlangt eine Limitierung der Anzahl ausländischer Spieler pro Mannschaft, vor allem für die sehr jungen Nicht-Europäer.

Der AIC-Präsident will im September Verhandlungen mit der Fußball-Liga und dem Verband führen, um die Zahl der Ausländer zu reduzieren.

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