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Marcin Wasilewski wird auch "Robocop" genannt. Nun hat es ihn selber erwischt © getty

Eine schwere Verletzung schockt Belgiens Fußball. John Terry vom FC Chelsea ist nun Topverdiener der Premier League.

München - Das Spitzenspiel der belgischen Jupiler League zwischen RSC Anderlecht und Standard Lüttich ist von einem bösen Foul und einer schweren Verletzung überschattet worden

Beim Versuch per Grätsche zu klären, wurde Anderlecht-Verteidiger Marcin Wasilewski von Lüttich-Mittelfeldspieler Axel Witsel so hart getreten, dass Schien- und Wadenbein des polnischen Nationalspielers brachen.

Wasilewski musste mit der schweren Verletzung vom Platz getragen werden, ersten Diagnosen zu Folge könnte der Tritt sogar das Karriereende des 29-Jährigen bedeuten.

Gegenspieler Witsel wurde vom Schiedsrichter mit der Roten Karte vom Platz geschickt.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Terry wird zum Topverdiener

John Terry, Kapitän der englischen Nationalmannschaft, bleibt dem Pokalsieger FC Chelsea bis 2014 treu und steigt zum Topverdiener der Premier League auf.

Der 28-jährige hat am Montag einen neuen Fünfjahresvertrag bei den Blues unterschrieben und soll englischen Medienberichten zufolge nun 170.000 Euro pro Woche verdienen.

Terry wurde in den vergangenen Wochen von Chelseas Ligarivalen Manchester City umworben. Der offiziellen Mitteilung des Klubs zufolge will Terry seine Karriere aber bei Chelsea beenden.

Terry, auch "Mister Chelsea" genannt, kam als 14-Jähriger zu Chelsea und gewann mit dem Klub zwei Meisterschaften, viermal den FA-Cup und dreimal den Ligapokal.

Rosicky vor Comeback

Nach 20-monatiger Leidenszeit steht Tomas Rosicky vor seinem Comeback - allerdings noch nicht beim FC Arsenal, sondern zunächst in Tschechiens Nationalmannschaft.

Der 28-Jährige, der nach einer Knie-Operation seit Januar 2008 kein Spiel mehr absolviert hat, meldete sich für das wichtige WM-Qualifikationsspiel Tschechiens in der Slowakei am Samstag fit, obwohl er noch keine Pflichtspiel-Minute für die "Gunners" absolviert hat.

"Ich trainiere normal bei Arsenal, also denke ich, dass ich Nationaltrainer Ivan Hasek zur Verfügung stehe", sagte der Ex-Dortmunder auf einer Pressekonferenz in Prag:

"Ich bin noch nicht wieder bei 100 Prozent, aber aus fußballerischer Sicht habe ich sicher nichts vergessen oder verlernt. Und deshalb denke ich, dass ich dem Team helfen kann."

Arsenal-Teammanager Arsene Wenger sei "nicht sehr begeistert davon", dass der im Aufbautraining befindliche Rosicky zur Nationalelf reise, "aber er hat Verständnis dafür, dass das ein absolut entscheidendes Spiel für uns ist".

Mit acht Punkten aus sechs Spielen sind sie die Tschechen nur Tabellenfünfter der Gruppe 3. Tabellenführer Slowakei hat bei gleicher Anzahl von Spielen bereits 15 Zähler auf dem Konto.

England ohne Owen - aber mit Beckham

Mit US-Legionär David Beckham, aber ohne Stürmer Michael Owen von Meister Manchester United will die englische Nationalmannschaft den letzten Schritt in Richtung WM 2010 in Südafrika machen.

Owen fehlt im 24-köpfigen Aufgebot von Teammanager Fabio Capello für das Länderspiel am Samstag gegen Slowenien und im möglicherweise vorentscheidenden Quali-Spiel vier Tage später gegen Kroatien (beide im Londoner Wembley-Stadion).

Owen trug letztmals im März 2008 das Trikot der Three Lions und stand in dieser Saison auch erst einmal in der Anfangsformation von ManUnited.

Wie Owen fehlen United-Kapitän Rio Ferdinand und Torwart David James (FC Portsmouth), allerdings aufgrund von Verletzungen.

Dagegen kehrt Steven Gerrard vom FC Liverpool nach verletzungsbedingter Pause wieder in den Kader des Weltmeisters von 1966 zurück.

Bayern-Gegner bleibt Tabellenführer

Girondins Bordeaux, in der Champions League Gegner von Rekordmeister Bayern München, bleibt Tabellenführer in der französischen Ligue 1.

Am Sonntagabend holte Bordeaux in einem kampfbetonten Spiel bei Olympique Marseille ein 0:0.

Die Girondins, die zehn Punkte aus vier Spielen geholt haben, verfügen über die bessere Tordifferenz gegenüber den punktgleichen Vereinen Paris St. Germain (3:0 gegen OSC Lille) und Olympique Lyon (3:1 gegen AS Nancy).

Bordeaux stand zeitweise unter Druck, aber die Aktionen von Marseille waren zu ungenau. Olympique kam zu einem Pfosten- und einem Lattenschuss.

Allerdings wurde der Mannschaft von Trainer Laurent Blanc ein Treffer aberkannt.

Nach einem Kopfballtor von Michael Ciani in der 90. Minute entschied Schiedsrichter Antony Gautier auf Foul an dessen Gegenspieler Taye Taiwo. "Es gab ein kleines Gerangel bevor Yoann Gourcuff die Ecke hereingeschlagen hat", meinte der verhinderte Torschütze. "Er hat mich gezogen, ich ihn, aber das war nie und nimmer ein Foulspiel."

Für Bordeaux war es nach einer Rekordserie von 14 Siegen in Serie - inklusive der vergangene Saison - der erste Punktverlust der Spielzeit. Damit verpasste Girondins den Rekord von Inter Mailand, das 2006/2007 17 Spiele in Folge gewann.

Heerenveen entlässt Trainer Sollied

Der Berliner Europa-League-Gegner SC Heerenveen hat sich von Trainer Trond Sollied getrennt.

Der Vorstand des niederländischen Pokalsiegers beschloss am Montag die Trennung vom 50 Jahre alten Norweger, der bereits Rosenborg Trondheim, den FC Brügge, Olympiakos Piräus und AA Gent betreute und gut ein Jahr beim SC tätig war.

Heerenveen rangiert nach fünf Spieltagen der Ehrendivision nur auf dem 15. Tabellenplatz und weist erst einen Saisonsieg auf.

Am Sonntag hatte der Klub bei NAC Breda 0:2 verloren. In der Gruppe D der Europa League treffen die Niederländer außer auf den Bundesligisten Hertha noch auf Sporting Lissabon und FK Ventspils.

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