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Axel Witsel wurde 2008 zum besten Spieler in Belgien gewählt © getty

Axel Witsel darf nach seinem Foul gegen Marcin Wasilewski früher wieder ran. Auf internationaler Ebene droht ihm keine Strafe.

Brüssel - Das Berufungsgericht des belgischen Fußballverbandes (KBVB) hat die Sperre gegen Axel Witsel (Standard Lüttich) nach seinem "Horrorfoul" an Marcin Wasilewski (Anderlecht) von elf auf acht Pflichtspiele reduziert.

Auch die Geldstrafe wurde von 2500 auf 250 Euro gesenkt.

Am vergangenen Sonntag hatte Mittelfeldspieler Witsel beim Meisterschaftsspiel gegen Anderlecht seinen Gegenspieler Wasilewski mit einem Foul schwer verletzt. (Morddrohungen gegen Witsel)

Der polnische Verteidiger hatte dabei einen offenen Bruch des Schien- und Wadenbeins erlitten.

Witsel, belgischer Fußballer des Jahres, beteuerte, Wasilewski nicht mit Absicht verletzt zu haben.

Keine internationale Sperre

Anhand der Fernsehaufzeichnungen folgte das Berufungsgericht dem Antrag von Standard Lüttich und verminderte das Strafmaß.

Gleichzeitig leitet der KBVB Witsels Akte nicht, wie ursprünglich geplant, an UEFA und FIFA weiter. Damit bleibt Witsel für die Champions-League-Spiele seines Klubs spielberechtigt.

Beenhakker hofft auf Rückkehr

Kein Verständnis für Witsel hatte der polnische Nationaltrainer Leo Beenhakker. Wasilewski gehört zum Stamm der polnischen Auswahl.

"Für uns ist sein Ausfall ein schwerer Verlust. Marcin fehlt uns in der WM-Qualifikation. Er gehörte zu den Stützen des Teams. Ich hoffe, dass er sich von den schweren Verletzungen vollständig erholt", sagte Beenhakker.

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